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Compliance

SecTepe.Core: Die EU-native GRC-Plattform für Compliance, Risiko und ISMS

SecTepe Redaktion
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6 Min. Lesezeit

Governance, Risk & Compliance ist 2026 nicht mehr nur Pflichtprogramm der DAX-Konzerne, sondern für jede Mittelstands-Organisation mit NIS-2-, DSGVO- oder ISO-27001-Bezug ein operatives Tagesgeschäft. SecTepe.Core ist die GRC-Plattform der SecTepe-Suite – EU-nativ, self-hosted-fähig, und gezielt auf den deutschsprachigen Compliance-Kontext zugeschnitten.

Worum es bei SecTepe.Core geht

SecTepe.Core bündelt Multi-Framework-Assessments, ISMS-Management, Risiko- und Maßnahmen-Tracking, Asset- und Lieferanten-Inventar, Audit-Vorbereitung und White-Label-Trust-Center in einer einzigen Plattform. Statt drei oder vier separate Tools (eines für Assessments, eines für Asset-Management, eines für Policies, eines für Audit-Reports) zu betreiben, läuft alles in einer auditierbaren Umgebung mit gemeinsamem Identity- und Audit-Trail.

Welche Frameworks die Plattform abdeckt

  • NIS-2 – Vorab-Assessment, Maßnahmenkatalog, Reporting-Vorbereitung für die 24-h-Erstmeldung.
  • ISO/IEC 27001:2022 + 27002:2022 – inklusive 6-Phasen-Zertifizierungs-Roadmap mit Wizard und Phase-Gating.
  • BSI IT-Grundschutz – Bausteine, Anforderungen, Modellierung; Anschluss an den BSI-Gefährdungs-Katalog.
  • DSGVO / GDPR – Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, TIA, Auftragsverarbeitungsverträge, Betroffenen-Rechte-Workflow.
  • SOC 2 Type II, HIPAA, PCI DSS – relevant für internationale Geschäfte und Tochtergesellschaften.
  • DIN SPEC 27076 – kompakter IT-Sicherheitscheck speziell für KMU.
  • B3S für GKV – branchenspezifische Sicherheitsstandards der gesetzlichen Krankenversicherung, mit IVDB-Import.

Was SecTepe.Core von US-SaaS-Plattformen unterscheidet

  1. EU-Datenhoheit: kein Cloud-Act-Zugriff, keine Hyperscaler-Sub-Prozessoren, optional komplett self-hosted oder air-gapped.
  2. Deutschsprachige Frameworks: BSI IT-Grundschutz und DIN SPEC sind kein Übersetzungs-Plug-in, sondern Erstklassen-Bürger.
  3. White-Label Trust Center: ein eigenes Compliance-Portal unter eigener Domain – das erste self-hosted Konzept in der EU.
  4. Framework-Change-Management: automatische Erkennung von Norm-Updates (z. B. ISO 27002:2022 → 2025), Impact-Analyse, Reassessment-Workflow.
  5. Kosten: 40–60 % unter typischen Vanta-/Drata-Lizenzen (€2k–40k/Jahr statt €12k–50k/Jahr).

Wer die Plattform einsetzt

Drei typische Ziel-Personas:

  • Der CISO im Mittelstand, der ein ISMS aufbaut oder ein bestehendes weiterentwickelt – ohne 200 k€ Lizenzbudget für US-Plattformen.
  • Der externe Informationssicherheitsbeauftragte, der mehrere Mandanten in einer Plattform betreut – Multi-Tenant inklusive Mandanten-Trennung und White-Label.
  • Der Compliance-Officer im Konzern, der NIS-2- und ISO-27001-Themen koordinieren muss – inklusive automatischer Mappings zwischen Frameworks.

Was in den nächsten Wochen kommt

Diese Übersicht ist der Auftakt einer Serie. In den nächsten Wochen erscheinen Detail-Posts zu:

Fazit

SecTepe.Core ist die Antwort auf eine konkrete Marktlücke: eine GRC-Plattform mit der Tiefe von Vanta/Drata, aber mit echter EU-Datenhoheit, deutschsprachiger Framework-Tiefe und der Möglichkeit, sie self-hosted oder als Managed Service zu betreiben. Wer 2026 vor einer ISMS-Tool-Entscheidung steht, sollte EU-native Alternativen mindestens auf Augenhöhe mit den US-Inkumbenten prüfen.