Single Sign-on– Zentrale Identität für alle Dienste
SecTepe.Comm hat eine zentrale Anmeldung für alle Dienste. Ihre Mitarbeitenden melden sich einmal an. Danach nutzen sie Chat, Dateien und alle anderen Dienste sicher und ohne neues Passwort.
Demo anfragenAuf einen Blick
- OIDC & SAML 2.0
- Zwei-Faktor-Anmeldung (MFA) mit Passkeys
- Konten automatisch anlegen (SCIM)
- Anbindung an Active Directory
- Social Login optional
- Rollen & Berechtigungen
Funktionen im Überblick
Jede Person hat eine Identität für alle Werkzeuge, für Web-Anwendungen, mobile Apps und den VPN-Zugang. So verwalten Sie Konten und Zugänge an einer Stelle. Alles folgt offenen Standards und lässt sich erweitern.
Identity Provider (OIDC/SAML)
Die Anmeldung folgt offenen Standards. So funktioniert sie mit allen modernen Web-Anwendungen, mobilen Apps und Schnittstellen zwischen Maschinen.
MFA & WebAuthn
Neben dem Passwort bestätigen Sie die Anmeldung mit einem zweiten Faktor. Das geht per Einmalcode-App (TOTP), FIDO2-Hardware-Schlüssel oder Passkey. Gefälschte Login-Seiten laufen damit ins Leere.
Konten automatisch verwalten (SCIM)
Kommt jemand neu ins Team, entstehen die Konten in allen angebundenen Diensten von selbst. Ändert sich etwas, werden sie angepasst. Geht jemand, werden sie gesperrt.
Active Directory & LDAP
Sie binden Ihr bestehendes Active Directory oder Verzeichnis (LDAP) ein. Die Nutzer müssen nicht umziehen. Sie bleiben, wo sie sind.
Rollen & Gruppen
Sie vergeben Rechte fein abgestuft. Dafür gibt es Bereiche pro Mandant (Realms), Gruppen und Rollen. Jede Rolle wirkt auf die Rechte in allen angebundenen Diensten.
Sitzungen im Griff
Sie sehen alle offenen Sitzungen und den Anmeldeverlauf. Sitzungen und Zugangs-Token beenden Sie zentral. So reagieren Sie auf einen Vorfall in Sekunden.
Technologie & Integration
Eine Stelle prüft die Anmeldung für die ganze Plattform. Alle Dienste melden Nutzer darüber an, vom Chat über die Dateiablage bis zum ERP. Der Anmeldeserver startet schnell und wächst mit weiteren Servern. Er spricht Standardprotokolle und passt so zu jeder modernen Anwendung.
- • Bewährter Open-Source-Anmeldeserver
- • Eigene Datenbank für Konten und Einstellungen
- • OIDC & SAML 2.0
- • SCIM 2.0
- • WebAuthn/FIDO2 (Passkeys und Hardware-Schlüssel)
- • Schnittstelle zum Verwalten (Admin-API)
Technische Grundlage
SecTepe.Comm nutzt bewährte Open-Source-Bausteine: Keycloak (auf Quarkus) für die Anmeldung und PostgreSQL als Datenbank. Betrieben wird alles mit Docker Compose oder auf Kubernetes. Angebunden sind unter anderem Matrix für Chat, Nextcloud für Dateien und Grafana für Dashboards. Neue Passwörter werden gegen Have I Been Pwned geprüft.
Ihre Vorteile
- Ein Login für die gesamte Plattform
- Dieselben MFA-Regeln für alle
- Zweiter Faktor, der gegen falsche Login-Seiten hilft
- Rechte und Rollen an einer Stelle
- Konten entstehen beim Eintritt und werden beim Austritt automatisch gesperrt
- Ein vollständiges Protokoll jeder Anmeldung
So funktioniert Single Sign-on im Alltag
SecTepe.Comm betreibt eine eigene Version des Anmeldeservers. Sie hat vier Erweiterungen: eine Passwortprüfung, einen Abgleich mit dem Chat, eine Sperre für bekannte schädliche IP-Adressen und bedingten Zugriff. Bedingter Zugriff heißt: Regeln entscheiden bei jeder Anmeldung neu. Der Server speichert seine Daten in einer eigenen Datenbank. Anwendungen wie Chat, Dashboards und Mail melden sich per OpenID Connect (OIDC) an.
Was bei der Anmeldung passiert
- Die Person gibt Benutzername und Passwort ein. Der Anmeldeserver fragt dann den Dienst für Identity Governance nach einer Entscheidung: erlauben, MFA verlangen oder ablehnen.
- Regeln können Gruppen, Rollen, die Anwendung, das Land der IP-Adresse, vertrauenswürdige Netze und offene Anmelderisiken prüfen.
- Ist MFA nötig, bestätigt die Person mit einem Einmalcode (TOTP) oder einem Passkey. Wer noch keinen zweiten Faktor hat, richtet zuerst einen Einmalcode ein. SMS zählt nicht als Faktor.
- Ein weiterer Schritt kann Anmeldungen von IP-Adressen auf den Threat-Intelligence-Listen von SecTepe sperren.
Typische Einsätze
- Vorhandenes Verzeichnis: Der Anmeldeserver bindet Ihr Active Directory über eine verschlüsselte Verbindung (LDAPS) an. Ihr Team nutzt dann das gewohnte Passwort für Mail, Chat, Dateien und Dashboards.
- Partner: Personen eines Partners melden sich bei ihrem eigenen Identitätsanbieter an. Per SAML oder OIDC kommen sie mit ihren Rollen und Gruppen in Ihren Anmeldebereich.
- Gäste: Eine verantwortliche Person lädt jemanden von außen für eine feste Zahl von Tagen ein. Danach wird das Konto abgeschaltet.
- Bereitstellung: Eine SCIM-2.0-Brücke nimmt Anfragen von Werkzeugen wie Azure AD, Okta oder Workday an. Sie gibt sie an den richtigen Mandanten weiter.
- Chat-Konten: Nehmen Sie eine Person in die Chat-Gruppe auf, entsteht sofort ihr Chat-Konto. Entfernen Sie sie, wird es deaktiviert.
Passwörter, Betrieb und Datenhoheit
Neue Passwörter brauchen mindestens 14 Zeichen und eine Mischung aus Zeichenarten. Die letzten fünf Passwörter sind gesperrt. Jedes neue Passwort wird zudem mit einer öffentlichen Datenbank geleakter Passwörter abgeglichen. Dabei verlässt nur ein kurzes Stück seines Hashwerts den Server, nie das Passwort. Mit einer eigenen Sperrliste verbieten Sie weitere Passwörter.
Jeder Mandant bekommt einen eigenen Anmeldebereich (Realm). Ein Bereitstellungs-Token eines Mandanten kann nicht in den Bereich eines anderen schreiben. Sie betreiben das System selbst, in einer einfachen Container-Umgebung oder auf Kubernetes. Auf Kubernetes läuft der Anmeldeserver mindestens doppelt. Seine Datenbank ist ein Cluster mit zwei Instanzen.
Häufige Fragen
Können wir eine Richtlinie testen, bevor sie greift? Ja. Neue Richtlinien für bedingten Zugriff starten im reinen Berichtsmodus. Das Protokoll zeigt, was sie getan hätten. Eine Was-wäre-wenn-Prüfung testet eine geplante Anmeldung gegen die aktiven Regeln.
Geht die Anmeldung auch ohne Passwort? Ja. Ein Einrichtungsskript schaltet die passwortlose Anmeldung mit FIDO2-Passkeys ein. Die Person registriert dann bei der nächsten Anmeldung einen Passkey.
Kann die Anmeldeseite unsere eigene Marke zeigen? Ja. Ein White-Label-Design übernimmt Ihren Namen, Ihr Logo, Ihre Hauptfarbe und Ihre rechtlichen Links aus den Einstellungen.
Bereit für Single Sign-On?
Wir planen Mandanten, Rollen und Regeln für die Zwei-Faktor-Anmeldung. Wir begleiten Sie vom Umzug bis zum laufenden Betrieb.
So arbeiten wir mit Ihnen zusammen
Wir wollen lange mit Ihnen arbeiten, nicht nur einmal liefern. Unser Weg hat vier Schritte. So wissen Sie stets, was als Nächstes kommt, wer was macht und was am Ende steht.
1. Erstes Gespräch, kostenlos
Wir lernen Ihre Lage und Ihre Ziele kennen. In 30 bis 45 Minuten prüfen wir, ob wir zu Ihnen passen. Wir zeigen Wege auf und klären Ihre Fragen.
2. Bestandsaufnahme
Wir prüfen, wo Sie heute stehen: bei Technik, Abläufen und Vorgaben. Sie bekommen eine Liste mit Stärken und Lücken, nach Dringlichkeit sortiert. Darauf baut unser Angebot auf.
3. Umsetzung mit festem Kontakt
Eine erfahrene Leitung führt Sie durch das Projekt. Es gibt klare Ziele, einen offenen Plan für Zeit und Kosten und jede Woche einen Stand. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und gehören Ihnen.
4. Betrieb und Prüfung
Nach dem Projekt bleiben wir an Ihrer Seite. Wir betreiben Systeme für Sie, prüfen sie in festen Abständen und behalten offene Punkte im Blick. Bei neuen Gefahren oder neuen Regeln melden wir uns von selbst.
Häufige Fragen
Diese Fragen hören wir oft im ersten Gespräch. Für alles andere schreiben Sie an hello@sectepe.de oder rufen Sie uns an.
- Wie starten wir eine Zusammenarbeit mit SecTepe?
- Jedes Projekt beginnt mit einem kostenlosen Gespräch. Danach bekommen Sie ein Angebot mit Aufwand, Zeitplan und Ergebnis. Auf Wunsch starten wir klein, mit einem Test. So lernen Sie uns kennen, bevor es richtig losgeht.
- Für welche Firmen und Branchen arbeiten Sie?
- Wir arbeiten für kleine und mittlere Firmen, für Teile großer Konzerne und für Betreiber kritischer Anlagen (KRITIS). Oft sind das Industrie, Handwerk, Gesundheit, Banken, Energie und Behörden. Der Kern ist der Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
- Arbeiten Sie vor Ort, remote oder hybrid?
- Beides. Prüfungen, Beratung und die meisten Dienste laufen aus der Ferne, aus deutschen Rechenzentren. Für Workshops, Schulungen und Notfälle kommen wir vor allem in NRW, im Rheinland und im Ruhrgebiet zu Ihnen. Wenn nötig, fahren wir auch weiter.
- Nach welchen Normen arbeiten Sie?
- Wir arbeiten nach ISO 27001:2022, BSI IT-Grundschutz, TISAX, B3S KRITIS, NIS2 und DORA und nach den Regeln einzelner Branchen. Unsere Methoden stützen sich auf bekannte Rahmenwerke wie NIST CSF, MITRE ATT&CK, OWASP und OSSTMM. Wir wählen sie je nach Projekt.
- Wie schützen Sie die Vertraulichkeit meiner Daten?
- Durch Vertrag und durch Technik. Vor jedem Projekt unterschreiben beide Seiten eine Pflicht zur Geheimhaltung. Ihre Daten bleiben in deutschen Rechenzentren. Jeder Zugriff braucht eine Anmeldung mit zweitem Faktor und wird einzeln geprüft. Unser ganzes Team ist per Vertrag und nach DSGVO zum Schweigen verpflichtet.