Managed SOC: Erkennen. Stoppen. Aufklären.
Ein Security Operations Center (SOC) ist eine Leitstelle für IT-Sicherheit. Unseres ist rund um die Uhr besetzt und sitzt in Deutschland. Es erkennt Angriffe auf Ihre Geräte und in Ihrer Cloud, stoppt sie und klärt sie auf. Wir sind an keinen Hersteller gebunden: Wir betreiben die Lösung, die Sie schon nutzen.
Warum ein SOC?
Angriffe erkennen ist kein Produkt, das man kauft. Es ist eine Aufgabe, die jemand täglich erledigen muss.
Angriffe halten sich nicht an Bürozeiten
Erpresser verschlüsseln am liebsten nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Also genau dann, wenn niemand auf den Bildschirm schaut. Ein Alarm um 3 Uhr nützt nur, wenn ihn jemand um 3 Uhr bewertet.
Ein Alarm ohne Bewertung ist kein Schutz
Schutzsoftware auf Geräten meldet viel. Jemand muss Fehlalarme von echten Angriffen unterscheiden. Sonst stumpft man ab, und der eine wichtige Treffer geht unter.
Ein eigenes SOC bindet dauerhaft Personal
Betrieb rund um die Uhr heißt Schichtdienst, Vertretung bei Urlaub und Krankheit und ständige Weiterbildung. Im Mittelstand scheitert das meist nicht am Geld. Es fehlen schlicht die Fachkräfte.
NIS2 und ISO 27001 verlangen Nachweise
Es reicht nicht, etwas installiert zu haben. Sie müssen zeigen, dass Sie Vorfälle erkennen, bewerten und darauf reagieren. Und zwar nachvollziehbar dokumentiert. Genau das liefert der SOC-Betrieb nebenbei mit.
Wir bringen kein Produkt mit, das Sie kaufen müssen.
Viele Anbieter verkaufen mit dem SOC gleich ihre Software mit. Und dann empfehlen sie erstaunlich oft das eigene Produkt. Wir verdienen am Betrieb, nicht an Lizenzen. Deshalb können wir Sie frei beraten.
Ihre Lösung, unser Betrieb
Wir arbeiten mit der Schutzsoftware (EDR oder XDR), die bei Ihnen läuft. Ihre Investitionen bleiben erhalten. Sie müssen nicht wechseln, um mit uns zu arbeiten.
Kein eigenes SIEM nötig
Die Plattform zur Auswertung bringen wir mit. Haben Sie schon ein SIEM, arbeiten wir darin mit. Wir stellen kein zweites daneben.
Produktneutral beraten
Haben Sie noch keine Lösung, empfehlen wir, was zu Ihrer Umgebung und Ihren Anforderungen passt. Nicht, was zu einer Partnerschaft mit einem Hersteller passt.
Keine Lizenzmarge
Wir verdienen am Betrieb, nicht am Weiterverkauf von Lizenzen. Damit hat unsere Empfehlung kein zweites, verstecktes Motiv.
Was unser SOC leistet
Sechs Bausteine. Zusammen machen sie den Unterschied zwischen Zuschauen und Handeln.
Besetzter SOC-Betrieb
Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, mit eigenem Team. Wir reichen nichts an weitere Dienstleister weiter. Und es gibt keine anonyme Warteschlange.
Auswertung Ihrer Meldungen
Wir betreiben die Schutzlösung für Geräte und Cloud, die Sie schon nutzen. Ihre Meldungen bewerten wir selbst, mit einem zweiten Blick. Nichts wird nur automatisch weitergeleitet.
Eindämmung im vereinbarten Rahmen
Im Ernstfall trennen wir betroffene Geräte vom Netz und sperren Konten und Sitzungen. So kann sich der Angreifer nicht weiter ausbreiten. Wir bleiben dabei in den Grenzen, die Sie vorher festgelegt haben.
Gezielte Suche nach Angreifern
Wir suchen aktiv nach Auffälligkeiten, die keinen Alarm ausgelöst haben. So finden wir Angreifer, die sich bewusst unauffällig verhalten (Threat Hunting).
Digitale Forensik
Wenn etwas passiert ist, sichern wir Spuren und stellen den Ablauf nach. Jeder Beweis bleibt lückenlos nachvollziehbar und hält vor Gericht stand.
Reporting und Reifegrad
Regelmäßige Besprechungen mit Verlaufskurven. Wir sagen Ihnen, wie weit Ihre Sicherheit ist. Und wir begründen, wo sich eine Investition wirklich lohnt.
So starten wir
Von der ersten Abstimmung bis zum laufenden Betrieb. So gibt es im Ernstfall keine Überraschungen.
Umfang klären
Welche Systeme zählen? Welche Meldewege gelten? Wer ist im Ernstfall erreichbar? Und wie weit dürfen wir ohne Rückfrage handeln?
Anbindung
Wir binden die Meldungen Ihrer Geräte, Server und Cloud-Dienste an. Ihre vorhandenen Lösungen übernehmen wir, statt sie zu ersetzen.
Grundlinie
Wir beobachten Ihre Umgebung eine Weile mit. So trennen wir normales von auffälligem Verhalten. Ohne diesen Schritt erzeugt jedes SOC anfangs vor allem Fehlalarme.
Betrieb
Wir erkennen Angriffe, eine Fachkraft bewertet sie, und wir dämmen sie im vereinbarten Rahmen ein. Alles wird nachvollziehbar dokumentiert.
Übergabe an Incident Response
Wird aus dem Alarm ein echter Vorfall, übernimmt unser Notfallteam. Es kennt bereits alles, was wir gesammelt haben. Wann wir übergeben, steht vorher fest.
Gemeinsame Rückschau
Wir gehen regelmäßig gemeinsam durch: Was ist passiert? Was hat gewirkt? Wo lohnt sich die nächste Investition?
Managed Detection & Response ist kein SIEM-Outsourcing
Der Unterschied liegt nicht in der Technik. Er liegt darin, wer im Ernstfall handeln darf.
| Unser MDR | Klassisches SIEM-Outsourcing | |
|---|---|---|
| Wer bewertet den Alarm | Eine Analystin oder ein Analyst mit Vorfallserfahrung | Häufig eine Regel, danach der Kunde selbst |
| Handlungsvollmacht | Eindämmung im vertraglich definierten Rahmen | Meldung wird weitergeleitet, gehandelt wird intern |
| Werkzeugbindung | Herstellerunabhängig, Ihre bestehende Lösung | Oft an die Plattform des Anbieters gebunden |
| Standort der Analysten | Eigenes Team in Deutschland | Häufig mehrstufige Outsourcing-Kette |
| Forensik | Teil der Leistung | Separat zu beauftragen |
| Reporting | Gemeinsame Rückschau mit Empfehlung, wie Sie besser werden | Alarmstatistik |
Was Sie erhalten
- Bericht mit Verlaufskurven statt bloßer Alarmzählung
- Nachvollziehbare Historie aller bewerteten Alarme
- Gemeinsam abgestimmte Abläufe für die häufigsten Notfälle
- Empfehlungen zum nächsten Schritt, begründet und nach Dringlichkeit geordnet
- Notfall-Kontaktkette, die im Ernstfall auch wirklich erreichbar ist
- Definierter Übergabepunkt an Incident Response
Wenn es doch passiert
Ein SOC macht es unwahrscheinlicher, dass aus einem Alarm ein Schaden wird. Ausschließen kann es das nicht. Für den Ernstfall steht dasselbe Team bereit, das Ihre Umgebung schon kennt.
Häufig gestellte Fragen
- Sind Sie an einen bestimmten Hersteller gebunden?
- Nein. Wir betreiben die Schutzsoftware für Ihre Geräte (EDR oder XDR), die Sie schon nutzen. Wir werten deren Meldungen aus. Mit SecTepe Endpoint haben wir zwar eine eigene EDR-Lösung. Das SOC setzt sie aber nicht voraus. Haben Sie noch keine Lösung, beraten wir nach Ihrer Umgebung, Ihren Vorgaben und Ihrem Budget. SecTepe Endpoint ist dabei eine Option unter mehreren, keine Bedingung.
- Brauchen wir ein eigenes SIEM?
- Nein. Ein SIEM sammelt und wertet die Protokolle Ihrer Systeme aus. Diese Plattform bringen wir mit. Haben Sie schon ein SIEM, arbeiten wir darin mit. Wir bauen dann kein zweites daneben auf. Beides geht. Was besser passt, klären wir im ersten Gespräch zum Umfang.
- Wer entscheidet, ob ein Endpoint isoliert wird?
- Das legen Sie im Vertrag fest. Variante eins: Wir handeln in klaren Grenzen selbst. Dann trennen wir ein befallenes Gerät sofort vom Netz, ohne erst nachzufragen. Variante zwei: Wir erreichen Sie über eine vorher vereinbarte Rufbereitschaft. Wir handeln erst nach Ihrer Freigabe. Die Grenzen halten wir schriftlich fest. So muss im Ernstfall niemand improvisieren.
- Wo werden unsere Daten verarbeitet?
- In Deutschland. Meldungen, Auswertung und Speicherung bleiben in deutschen Rechenzentren. Die Analystinnen und Analysten arbeiten bei uns. Wir reichen nichts an weitere Dienstleister weiter. Deshalb betreiben wir das SOC selbst und kaufen es nicht zu.
- Wie läuft das Onboarding ab?
- Zuerst klären wir Umfang, Systeme und Meldewege. Dann binden wir die Meldungen Ihrer Systeme an. Eine Zeit lang beobachten wir nur mit. So lernen wir, was bei Ihnen normal ist und was auffällig. Ohne diese Grundlinie erzeugt jedes SOC in den ersten Wochen vor allem Fehlalarme. Erst danach startet der Betrieb, mit abgestimmten Abläufen für den Ernstfall.
- Was passiert, wenn aus einem Alarm ein echter Vorfall wird?
- Dann übernimmt unser Notfallteam (Incident Response). Es kennt schon alles, was das SOC gesammelt hat: Protokolle, Hintergründe und den zeitlichen Ablauf. Wann wir übergeben, steht vorher fest. So geht im Ernstfall keine Zeit für eine neue Bestandsaufnahme verloren.
- Was kostet der SOC-Betrieb?
- Das hängt ab von Zahl und Art der angebundenen Systeme, davon, wie weit wir selbst handeln dürfen, und wie lange wir Daten aufbewahren. Nach einem kostenlosen Gespräch zum Umfang erhalten Sie ein Angebot mit klar umrissener Leistung. Lizenzen für Ihre Schutzsoftware sind nicht enthalten. Die laufen weiter über Sie und Ihren Hersteller.
Sie können selbst überwachen — oder uns lassen.
Wir betreiben Security Operations für mittelständische Unternehmen und Behörden. Sprechen wir über Ihre Umgebung — ohne Produktempfehlung im Gepäck.
SOC-Gespräch vereinbarenSo arbeiten wir mit Ihnen zusammen
Wir wollen lange mit Ihnen arbeiten, nicht nur einmal liefern. Unser Weg hat vier Schritte. So wissen Sie stets, was als Nächstes kommt, wer was macht und was am Ende steht.
1. Erstes Gespräch, kostenlos
Wir lernen Ihre Lage und Ihre Ziele kennen. In 30 bis 45 Minuten prüfen wir, ob wir zu Ihnen passen. Wir zeigen Wege auf und klären Ihre Fragen.
2. Bestandsaufnahme
Wir prüfen, wo Sie heute stehen: bei Technik, Abläufen und Vorgaben. Sie bekommen eine Liste mit Stärken und Lücken, nach Dringlichkeit sortiert. Darauf baut unser Angebot auf.
3. Umsetzung mit festem Kontakt
Eine erfahrene Leitung führt Sie durch das Projekt. Es gibt klare Ziele, einen offenen Plan für Zeit und Kosten und jede Woche einen Stand. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und gehören Ihnen.
4. Betrieb und Prüfung
Nach dem Projekt bleiben wir an Ihrer Seite. Wir betreiben Systeme für Sie, prüfen sie in festen Abständen und behalten offene Punkte im Blick. Bei neuen Gefahren oder neuen Regeln melden wir uns von selbst.