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Zugangsdaten-Triage

Geleakte Passwörter finden und gezielt ändern

Ein geleaktes Passwort ist eine offene Tür. Sie steht offen ab dem Tag, an dem der Leak erscheint. Leak-Ingest macht aus den gefundenen Zugängen eine Arbeitsliste für Ihre IT.

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Warum geleakte Zugangsdaten nicht warten können

Für die Meldung nach Art. 33 DSGVO haben Sie 72 Stunden. Ein veröffentlichtes Passwort ist dagegen sofort nutzbar. Angreifer probieren solche Daten automatisch bei vielen Diensten aus. Das nennt manCredential Stuffing.

Darum stellt Leak-Ingest neben „Wer ist betroffen?“ eine zweite Frage: Was lässt sich noch öffnen? Die Antwort richtet sich an die Leute, die Ihre Systeme betreuen.

Was das Modul im Leak findet

  • Passwörter im Klartext, also direkt lesbar
  • Passwort-Hashes, eine umgerechnete Form des Passworts
  • API-Schlüssel und private Schlüssel
  • Verbindungsdaten, etwa für den Zugang zu einer Datenbank
  • Ganze Zugangsspeicher wie Passwortdatenbanken, Schlüssel oder VPN-Profile

Ihre eigenen Zugänge zuerst

Das Modul prüft gegen Ihre Nutzerliste und Ihre Domains, welche Konten und Systeme Ihnen gehören. Das hilft vor allem beim Leak eines Lieferanten. Dort stehen oft wenige eigene Zugänge zwischen tausenden fremden. Klartext zählt das Modul getrennt von Hashes und markiert ihn rot. Ein lesbares Admin-Passwort wiegt schwerer als hundert Hashes.

Der Geheimwert bleibt verborgen

Das Modul zeigt nie ein Passwort oder einen Schlüssel an. Auch über die Schnittstelle kommt der Wert nicht heraus. Sie sehen Konto, System, Fundstelle und die Form: Klartext, Hash, Schlüssel oder Token. Mehr braucht Ihre IT nicht, um den Zugang zu ändern.

Die Arbeitsliste: ein Status je Zugang

  • Offen: Noch niemand hat sich den Zugang angesehen.
  • Geprüft: öffnet noch: Der Zugang funktioniert noch. Er steht ganz oben, rot markiert, und zählt weiter als offen.
  • Geprüft: öffnet nicht mehr: Der Test schlug fehl. Der Eintrag gilt als erledigt.
  • Rotiert: Ihre IT hat das Passwort oder den Schlüssel geändert.
  • Ungültig: Der Fund ist kein echter Zugang.

Erledigte Einträge rutschen nach unten. Eine Markierung ist mit einem Klick gesetzt. Sie lässt sich auch zurücknehmen, falls jemand die falsche Zeile erwischt hat. Eine Notiz ist möglich. Jede Markierung landet im Audit-Log, mit Konto und System, nie mit dem Geheimwert.

Wichtig: Ein geändertes Passwort steht weiter in der geleakten Datei. Die Liste hält Ihre Reaktion fest, nicht eine Änderung am Leak.

Teil-Download: erst die Dateien mit möglichen Zugangsdaten

Ein ganzer Leak kann Tage zum Laden brauchen. So lange muss Ihre IT nicht warten. Aus der Dateiliste der Leak-Seite lädt das Modul auf Wunsch nur die Dateien, die Zugangsdaten enthalten könnten. Die Auswahl trifft das Modul. Sie können die Zahl der Dateien begrenzen.

Auch dieser Download braucht eine Freigabe für die Domain. Der Teil-Datensatz ist als unvollständig markiert. So hält ihn niemand für den ganzen Leak. Findet die Bewertung Passwörter im Klartext, führt ein Link direkt zur Arbeitsliste.

Die Meldung an die Behörde läuft parallel, sieheDatenpanne melden. Wird es eng, hilft unsereIncident Response. Mehr zum Einlesen der Daten lesen Sie im BeitragRansomware-Leaks DSGVO-konform auswerten. Ob Sie geleakte Daten laden dürfen, klären Sie vorab rechtlich. Das Modul dokumentiert Ihre Entscheidung, es ersetzt sie nicht.

Häufige Fragen zu geleakten Passwörtern

Sehe ich das geleakte Passwort im Klartext?
Nein. Das Modul zeigt nie einen Geheimwert an und gibt ihn auch nicht über die Schnittstelle aus. Sie sehen Konto, System, Fundstelle und ob das Passwort lesbar oder als Hash vorliegt. Das reicht, um es zu ändern.
Muss ich erst den ganzen Leak herunterladen?
Nein. Sie können zuerst nur die Dateien laden, die Zugangsdaten enthalten könnten. Auch dafür braucht es eine Freigabe für die Domain. Der Teil-Datensatz ist als unvollständig markiert.
Was bedeutet der Status „Geprüft: öffnet noch“?
Jemand hat den Zugang getestet, und er funktioniert noch. Das ist kein Fortschritt, sondern eine bestätigte offene Tür. Darum steht der Eintrag ganz oben und zählt weiter als offene Arbeit, bis er rotiert ist.
Findet das Modul jedes Passwort im Leak?
Nicht garantiert. Erkannt werden Spalten mit Geheimnissen, typische Muster für Klartext und Dateien wie Passwortdatenbanken. Der Inhalt jeder einzelnen Datei wird nicht gelesen. Das Modul sagt das offen dazu.

Offene Zugänge schließen, bevor sie jemand nutzt

Wir zeigen Ihnen die Arbeitsliste an einem Beispiel und klären, was Sie dafür brauchen.

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So arbeiten wir mit Ihnen zusammen

Wir wollen lange mit Ihnen arbeiten, nicht nur einmal liefern. Unser Weg hat vier Schritte. So wissen Sie stets, was als Nächstes kommt, wer was macht und was am Ende steht.

1. Erstes Gespräch, kostenlos

Wir lernen Ihre Lage und Ihre Ziele kennen. In 30 bis 45 Minuten prüfen wir, ob wir zu Ihnen passen. Wir zeigen Wege auf und klären Ihre Fragen.

2. Bestandsaufnahme

Wir prüfen, wo Sie heute stehen: bei Technik, Abläufen und Vorgaben. Sie bekommen eine Liste mit Stärken und Lücken, nach Dringlichkeit sortiert. Darauf baut unser Angebot auf.

3. Umsetzung mit festem Kontakt

Eine erfahrene Leitung führt Sie durch das Projekt. Es gibt klare Ziele, einen offenen Plan für Zeit und Kosten und jede Woche einen Stand. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und gehören Ihnen.

4. Betrieb und Prüfung

Nach dem Projekt bleiben wir an Ihrer Seite. Wir betreiben Systeme für Sie, prüfen sie in festen Abständen und behalten offene Punkte im Blick. Bei neuen Gefahren oder neuen Regeln melden wir uns von selbst.