Eigene Fernwartung– Fernwartung ohne Cloud-Zwang
Sie schalten sich auf entfernte Rechner auf, wie mit TeamViewer. Die Kontrolle bleibt aber ganz bei Ihnen. Die Verbindungen laufen über Ihren eigenen Vermittlungsserver. Die Programme auf den Geräten sind Open Source.
Demo anfragenAuf einen Blick
- Eigener Vermittlungsserver (Relay)
- Programme für alle gängigen Systeme
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
- Dateitransfer
- Aufzeichnung der Sitzungen
- Keine Bindung an einen Hersteller
Funktionen im Überblick
Eine moderne Alternative zu TeamViewer und AnyDesk, die Sie selbst betreiben. Sie bekommen alle Funktionen einer klassischen Fernwartung. Von einem externen Anbieter hängen Sie dabei nicht ab.
Eigene Vermittlungsserver
Ihre eigenen Server bauen jede Verbindung auf. Kommen zwei Geräte nicht direkt zueinander, leiten sie die Daten weiter. Fremde Server sind nicht beteiligt.
Für alle Geräte
Es gibt Programme für Windows, macOS, Linux, Android und iOS. Dazu kommt eine Version, die direkt im Browser läuft.
E2E-Verschlüsselung
Jede Sitzung ist mit einer bewährten Verschlüsselungsbibliothek durchgehend verschlüsselt. Auch der Vermittlungsserver sieht keine Inhalte.
Datei-Transfer
Sie schicken Dateien sicher in beide Richtungen zwischen Ihrem Rechner und dem entfernten Gerät. Das geht während einer Sitzung und außerhalb.
Unbeaufsichtigter Zugriff
Sie warten Geräte auch, wenn niemand davor sitzt. Dafür bekommen sie eine feste ID, ein festes Passwort und einen zweiten Faktor (2FA).
Sitzungsprotokoll
Jede Fernwartungs-Sitzung wird protokolliert und lässt sich auch aufzeichnen. So haben Sie Nachweise für Audits.
Technologie & Integration
Die Fernwartung besteht aus drei Teilen. Ein Vermittlungsserver registriert die Geräte. Ein Relay-Server leitet Daten weiter. Auf jedem Gerät läuft ein eigenes Programm. Die Nutzer verwalten Sie zentral.
- • Vermittlungsserver, der Geräte registriert
- • Relay-Server, der Daten weiterleitet
- • Programme für Windows, macOS, Linux, Android und iOS
- • Version für den Browser
- • Zentrale Nutzerverwaltung
- • Bewährte Verschlüsselungsbibliothek
Technische Grundlage
SecTepe.Comm nutzt den bewährten Open-Source-Baustein RustDesk: hbbs vermittelt, hbbr leitet weiter. Betrieben wird alles mit Docker Compose, die Einrichtungsseite läuft hinter Traefik. Die Ports lassen sich auf das WireGuard-VPN beschränken.
Ihre Vorteile
- Keine Abhängigkeit von TeamViewer / AnyDesk
- Keine Lizenzkosten pro Techniker
- Alle Sitzungen laufen über Ihren eigenen Relay
- Läuft auf Ihren eigenen Servern
- Läuft auf allen gängigen Plattformen
So funktioniert die Fernwartung im Alltag
Die Fernwartung in SecTepe.Comm hat drei Teile, jeder in einem eigenen Container. Der Vermittlungsserver registriert Geräte und vergibt IDs. Der Relay-Server trägt eine Sitzung, wenn sich zwei Geräte nicht direkt erreichen. Eine kleine Webseite zeigt Ihre Serverdaten und erklärt, wie Sie die Apps einrichten.
So entsteht eine Sitzung
- Die App auf einem Gerät meldet sich bei Ihrem Vermittlungsserver an und bekommt eine eindeutige ID.
- Zum Verbinden geben Sie die ID des Zielgeräts ein. Der Vermittlungsserver stellt die Verbindung zwischen beiden Geräten her.
- Blockiert Ihr Netz eine direkte Verbindung, läuft der Verkehr stattdessen über Ihren Relay-Server.
- Die Daten der Sitzung sind Ende-zu-Ende verschlüsselt.
Beim ersten Start erzeugt der Server ein Schlüsselpaar. Den öffentlichen Schlüssel tragen Sie in jeder App ein. Damit prüfen die Apps, dass sie wirklich mit Ihrem Server sprechen.
Typische Einsätze
- Helpdesk: Der Support verbindet sich mit ID und Passwort auf den PC einer Person.
- Server und Büro-PCs: Unbeaufsichtigter Zugriff mit festem Passwort erlaubt dauerhaften Zugang. Die Anleitung empfiehlt das nur für vertrauenswürdige Geräte.
- Arbeiten mit Dateien: Sie verschieben Dateien per Drag-and-drop und teilen die Zwischenablage. Sie sehen auch alle Bildschirme des entfernten Rechners.
Betrieb und Datenhoheit
Die Fernwartung läuft in der Container-Umgebung von Comm. Ihr Relay funktioniert nicht über den Reverse Proxy für Webverkehr. Es nutzt deshalb eigene Ports. Ab Werk sind diese Ports nur auf dem Server selbst erreichbar. Mit einer Einstellung öffnen Sie sie bewusst zum Internet. Die Firewall-Regeln sind dann Ihre Aufgabe. Die Anleitung zeigt, wie Sie die Ports nur aus dem Firmen-VPN freigeben. Die Einrichtungsseite läuft hinter dem Reverse Proxy mit TLS und Obergrenzen für Anfragen. Sie können sie in die Weboberfläche von Comm einbinden.
Häufige Fragen
Welche Ports müssen offen sein? Die TCP-Ports 21115 bis 21119 und der UDP-Port 21116. Die Webseite nutzt den normalen HTTPS-Port.
Was muss ich sichern? Das Datenverzeichnis mit den Serverschlüsseln und Einstellungen. Ändert sich nach einer Wiederherstellung der öffentliche Schlüssel, tragen Sie ihn in allen Apps neu ein.
Unter welcher Lizenz steht die Fernwartungs-Software? Sie ist Open Source unter der AGPLv3.
Bereit für eigene Fernwartung?
Wir richten Ihren Vermittlungsserver ein. Danach begleiten wir die Verteilung der Programme auf alle Geräte.
So arbeiten wir mit Ihnen zusammen
Wir wollen lange mit Ihnen arbeiten, nicht nur einmal liefern. Unser Weg hat vier Schritte. So wissen Sie stets, was als Nächstes kommt, wer was macht und was am Ende steht.
1. Erstes Gespräch, kostenlos
Wir lernen Ihre Lage und Ihre Ziele kennen. In 30 bis 45 Minuten prüfen wir, ob wir zu Ihnen passen. Wir zeigen Wege auf und klären Ihre Fragen.
2. Bestandsaufnahme
Wir prüfen, wo Sie heute stehen: bei Technik, Abläufen und Vorgaben. Sie bekommen eine Liste mit Stärken und Lücken, nach Dringlichkeit sortiert. Darauf baut unser Angebot auf.
3. Umsetzung mit festem Kontakt
Eine erfahrene Leitung führt Sie durch das Projekt. Es gibt klare Ziele, einen offenen Plan für Zeit und Kosten und jede Woche einen Stand. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und gehören Ihnen.
4. Betrieb und Prüfung
Nach dem Projekt bleiben wir an Ihrer Seite. Wir betreiben Systeme für Sie, prüfen sie in festen Abständen und behalten offene Punkte im Blick. Bei neuen Gefahren oder neuen Regeln melden wir uns von selbst.
Häufige Fragen
Diese Fragen hören wir oft im ersten Gespräch. Für alles andere schreiben Sie an hello@sectepe.de oder rufen Sie uns an.
- Wie starten wir eine Zusammenarbeit mit SecTepe?
- Jedes Projekt beginnt mit einem kostenlosen Gespräch. Danach bekommen Sie ein Angebot mit Aufwand, Zeitplan und Ergebnis. Auf Wunsch starten wir klein, mit einem Test. So lernen Sie uns kennen, bevor es richtig losgeht.
- Für welche Firmen und Branchen arbeiten Sie?
- Wir arbeiten für kleine und mittlere Firmen, für Teile großer Konzerne und für Betreiber kritischer Anlagen (KRITIS). Oft sind das Industrie, Handwerk, Gesundheit, Banken, Energie und Behörden. Der Kern ist der Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
- Arbeiten Sie vor Ort, remote oder hybrid?
- Beides. Prüfungen, Beratung und die meisten Dienste laufen aus der Ferne, aus deutschen Rechenzentren. Für Workshops, Schulungen und Notfälle kommen wir vor allem in NRW, im Rheinland und im Ruhrgebiet zu Ihnen. Wenn nötig, fahren wir auch weiter.
- Nach welchen Normen arbeiten Sie?
- Wir arbeiten nach ISO 27001:2022, BSI IT-Grundschutz, TISAX, B3S KRITIS, NIS2 und DORA und nach den Regeln einzelner Branchen. Unsere Methoden stützen sich auf bekannte Rahmenwerke wie NIST CSF, MITRE ATT&CK, OWASP und OSSTMM. Wir wählen sie je nach Projekt.
- Wie schützen Sie die Vertraulichkeit meiner Daten?
- Durch Vertrag und durch Technik. Vor jedem Projekt unterschreiben beide Seiten eine Pflicht zur Geheimhaltung. Ihre Daten bleiben in deutschen Rechenzentren. Jeder Zugriff braucht eine Anmeldung mit zweitem Faktor und wird einzeln geprüft. Unser ganzes Team ist per Vertrag und nach DSGVO zum Schweigen verpflichtet.