Zum Inhalt springen
SecTepe.Comm
Telefonie · In Entwicklung

Telefonie mit Asterisk– in Entwicklung

Wir bauen die Telefonie von SecTepe.Comm direkt auf Asterisk. Der Kern und ein Dienst, der Anrufe mit Ihren Anwendungen verbindet, sind gebaut und getestet. Ausgerollt ist beides noch nicht. Telefonieren können Sie damit heute nicht. Es fehlen noch Nebenstellen, Trunks, Warteschlangen und Voicemail.

Interesse anmelden

Bereits gebaut

  • Asterisk 22, aus dem Quellcode gebaut
  • ARI nur auf Loopback
  • TLS und SRTP für Tischtelefone
  • Click-to-Dial
  • Screen-Pop bei Anrufen
  • Anrufjournal mit Mandantenfeld

Was als Nächstes kommt

Diese Teile sieht der Migrationsplan vor. Keiner davon ist schon gebaut. Termine nennen wir nicht.

SIP-Trunks (geplant)

Trunks werden als Code eingerichtet. Der Plan rechnet mit wenigen Trunks, die sich selten ändern. Einfaches SIP gibt es nur, wo ein Trunk nichts anderes kann.

Sprachmenüs (geplant)

Sprachmenüs stehen künftig als Code im Dialplan. Wo es sich lohnt, steuert sie der Dienst über ARI.

Warteschlangen (geplant)

Warteschlangen und Rufgruppen werden als Code festgelegt. Während der Anrufe steuert ARI sie.

Aufzeichnung (ab Werk aus)

Die Aufzeichnung nutzt die Mittel von Asterisk. Sie ist ab Werk aus. Wo Sie sie einschalten, sieht der Entwurf eine Ansage und eine Aufbewahrungsfrist vor.

Voicemail (geplant)

Voicemail nutzt die Mittel von Asterisk. Hinweise gehen per E-Mail über das vorhandene Gateway. Voicemail und Anrufliste finden Sie im Web-Interface.

Nebenstellen-Verwaltung (geplant)

Ein neues Werkzeug legt Nebenstellen und Trunks an und ändert sie. Es ersetzt die alten Masken von FreePBX. Das ist die größte offene Aufgabe.

Technik & Stand

FreePBX ist aus SecTepe.Comm entfernt. Es war nie in Betrieb, und sein Basis-Image war von Docker Hub verschwunden. Die neue Lösung nutzt Asterisk direkt, dazu unseren eigenen Dienst.

  • • Asterisk 22.11.0, auf einen Commit gepinnt
  • • Basis Debian trixie-slim, per Digest gepinnt
  • • Signiertes Image (Cosign), SLSA-Nachweis, Trivy-Scan
  • • SIP nur über PJSIP, kein chan_sip
  • • Codecs: G.722, A-law, μ-law
  • • SIP über TLS ab Version 1.2

Stand heute

  • Die CI baut das Asterisk-Image und prüft den Start
  • Der Dienst baut, seine Logik ist getestet
  • Das Web-Interface kann das Screen-Pop-Fenster zeigen
  • Noch in keiner Compose-Datei und keinem Kubernetes-Manifest

So funktioniert die Telefonie

SecTepe.Comm setzt die Telefonie direkt auf Asterisk. Ein eigener Dienst verbindet die Anrufe mit Ihren anderen Anwendungen. Beide Teile sind gebaut und getestet. Sie stehen aber noch in keiner Compose-Datei und in keinem Kubernetes-Manifest.

Wie die Teile zusammenspielen

  • Asterisk 22 übernimmt SIP und Sprache. Das Image wird aus dem Quellcode gebaut. Es ist auf einen festen Commit gepinnt und läuft auf einer schlanken Debian-Basis.
  • Der Dialplan gibt jeden Anruf sofort über die Asterisk-REST-Schnittstelle (ARI) an den Dienst weiter. Der Dienst entscheidet dann, was passiert.
  • ARI lauscht nur auf der Loopback-Adresse. Über den Reverse Proxy ist sie nie erreichbar.
  • Tischtelefone nutzen SIP über TLS auf Port 5061. Die Sprache ist mit SRTP verschlüsselt. Einfaches SIP über UDP 5060 ist nur für Trunks gedacht, die nichts anderes können, und für Geräte im eigenen Netz.

Was der Dienst leistet

  • Click-to-Dial: Sie klicken im Web-Interface auf eine Nummer. Zuerst klingelt Ihr eigenes Telefon, dann das Ziel.
  • Screen-Pop: Bei einem Anruf zeigt ein kleines Fenster die Nummer und, falls bekannt, den Namen. Es erscheint nur bei der Person, deren Telefon klingelt. Hat eine Nebenstelle keine Zuordnung, gibt es kein Fenster.
  • Anrufjournal: Der Dienst führt ein Journal der Anrufe. Jeder Eintrag hat ein Feld für den Mandanten. Asterisk liefert den Mandanten erst in einer späteren Stufe.
  • Rufbereitschaft: Bei einem Alarm kann der Dienst die Bereitschaft anrufen. Das ist ab Werk aus. Er wählt nur Nummern von einer freigegebenen Liste.

Sicher voreingestellt

Asterisk lädt nur Module, die in der Konfiguration namentlich stehen. Alles andere bleibt aus, auch der alte Treiber chan_sip. Es gibt keinen anonymen Zugang. Unbekannte Anrufe werden beendet und nicht weitergeleitet. Das sperrt das typische Muster für Gebührenbetrug. Das Image enthält keine Passwörter. Ohne ein ARI-Passwort mit mindestens 20 Zeichen startet es nicht.

Häufige Fragen

Kann ich damit heute telefonieren? Nein. Nichts davon ist ausgerollt. Nebenstellen und Trunks fehlen noch.

Ist die Aufzeichnung aktiv? Nein, sie ist ab Werk aus. In Deutschland müssen beide Seiten zustimmen. Wo Sie sie einschalten, sieht der Entwurf eine Ansage und eine Aufbewahrungsfrist vor.

Was ist mit Nebenstellen, Warteschlangen und Voicemail? Das sind die nächsten Schritte der Ablösung von FreePBX. Nebenstellen und Trunks kommen aus einer neuen Verwaltung. Bis dahin nimmt die Anlage keine Anrufe an, denn niemand ist eingetragen.

Warum wurde FreePBX abgelöst? FreePBX ist nur eine Oberfläche über Asterisk. Die Schnittstellen für die Anbindung gehören zu Asterisk selbst. Ohne FreePBX fällt eine ganze Schicht Software weg.

Ist Hochverfügbarkeit geplant? Nicht in diesem Plan. Dafür bräuchte es eine eigene Planung.

Interesse an Telefonie mit Asterisk?

Die Telefonie ist noch nicht verfügbar. Sagen Sie uns, was Sie brauchen. Wir besprechen mit Ihnen den Plan und den aktuellen Stand.

So arbeiten wir mit Ihnen zusammen

Wir sehen jedes Projekt als langfristige Partnerschaft, nicht als einmalige Lieferung. Unser Vorgehen hat vier klare Phasen. So wissen Sie immer, was als Nächstes passiert, wer wofür zuständig ist und welche Ergebnisse Sie erwarten.

1. Kostenloses Erstgespräch

Wir lernen Ihre Ausgangslage, Ihre Ziele und Ihre Rahmenbedingungen kennen. In 30 bis 45 Minuten prüfen wir, ob unsere Leistung zu Ihnen passt. Wir zeigen mögliche Wege auf und beantworten Ihre Fragen.

2. Strukturiertes Assessment

Wir erfassen den Ist-Zustand: technisch, organisatorisch und regulatorisch. Sie erhalten eine priorisierte Bewertung mit Stärken, Lücken und Handlungsfeldern. Sie ist die Grundlage für ein belastbares Angebot.

3. Umsetzung mit festem Ansprechpartner

Ein erfahrener Projektleiter führt Sie durch die Umsetzung. Es gibt klare Meilensteine, eine transparente Zeit- und Kostenplanung und einen wöchentlichen Status. Alle Ergebnisse werden dokumentiert und gehören Ihnen.

4. Kontinuierlicher Betrieb & Review

Nach dem Projekt begleiten wir Sie im Betrieb. Dazu gehören Managed Services, regelmäßige Reviews und die Verfolgung offener Maßnahmen. Wir melden uns auch von uns aus bei neuen Bedrohungen, neuen Vorgaben oder Technologiewechseln.

Häufige Fragen zu unseren Leistungen

Diese Fragen hören wir in Erstgesprächen am häufigsten. Für alles andere erreichen Sie unser Team unter hello@sectepe.de oder telefonisch.

Wie starten wir eine Zusammenarbeit mit SecTepe?
Jedes Projekt beginnt mit einem kostenlosen Erstgespräch. Danach erhalten Sie ein Angebot mit klarem Aufwand, Zeitplan und Ergebnis. Auf Wunsch starten wir mit einem kleinen Pilotprojekt. So lernen Sie unsere Arbeitsweise kennen, bevor es richtig losgeht.
Welche Unternehmensgrößen und Branchen betreuen Sie?
Wir arbeiten mit kleinen und mittleren Unternehmen, mit Konzernabteilungen und mit KRITIS-Betreibern. Unsere Kernbranchen sind Industrie, Handwerk, Gesundheitswesen, Finanzdienstleister, Energieversorger und die öffentliche Hand. Der Schwerpunkt liegt auf dem Mittelstand im DACH-Raum.
Arbeiten Sie vor Ort, remote oder hybrid?
Beides. Assessments, Beratung und die meisten Managed Services laufen remote aus unseren deutschen Rechenzentren. Vor Ort sind wir für Workshops, Trainings und Incident Response vor allem in NRW, im Rheinland und im Ruhrgebiet. Bei Bedarf kommen wir auch weiter.
Welche Standards und Regulatorik bedienen Sie?
Wir arbeiten nach ISO 27001:2022, BSI IT-Grundschutz, TISAX, B3S KRITIS, NIS2 und DORA sowie nach Vorgaben einzelner Branchen. Unsere Methodik stützt sich auf anerkannte Frameworks wie NIST CSF, MITRE ATT&CK, OWASP und OSSTMM. Wir kombinieren sie je nach Projekt.
Wie schützen Sie die Vertraulichkeit meiner Daten?
Vertraulichkeit sichern wir vertraglich und technisch ab. Vor jedem Projekt unterzeichnen wir eine gegenseitige Geheimhaltungsvereinbarung. Daten verarbeiten wir nur in deutschen Rechenzentren. Zugriffe laufen über Zero-Trust-Regeln mit Mehr-Faktor-Authentifizierung. Alle Mitarbeitenden sind vertraglich und nach DSGVO zur Verschwiegenheit verpflichtet.