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SecTepe.Comm
Telefonie · In Entwicklung

Eigene Telefonanlage– in Entwicklung

SecTepe.Comm bekommt eine eigene Telefonanlage. Die Anlage selbst ist gebaut und getestet. Dazu kommt ein Dienst, der Anrufe mit Ihren Anwendungen verbindet. Beides ist noch nicht im Einsatz. Telefonieren können Sie damit heute nicht. Es fehlen noch Nebenstellen, Amtsleitungen (Trunks), Warteschlangen und Voicemail.

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Bereits gebaut

  • Telefonanlage, aus dem Quellcode gebaut
  • Steuerschnittstelle nur intern erreichbar
  • TLS und SRTP für Tischtelefone
  • Anruf per Klick (Click-to-Dial)
  • Anruferfenster bei Anrufen (Screen-Pop)
  • Anrufjournal mit Feld für den Mandanten

Was als Nächstes kommt

Diese Teile stehen im Plan. Keiner davon ist schon gebaut. Termine nennen wir nicht.

SIP-Trunks (geplant)

Amtsleitungen werden als Code eingerichtet. Der Plan rechnet mit wenigen Leitungen, die sich selten ändern. Unverschlüsseltes SIP gibt es nur, wo ein Anbieter nichts anderes kann.

Sprachmenüs (geplant)

Sprachmenüs („Drücken Sie die 1 …“) stehen künftig als Code im Wählplan. Wo es sich lohnt, steuert sie der Dienst über die Steuerschnittstelle.

Warteschlangen (geplant)

Warteschlangen und Rufgruppen werden als Code festgelegt. Während der Anrufe steuert der Dienst sie über die Steuerschnittstelle.

Aufzeichnung (ab Werk aus)

Die Aufzeichnung nutzt die Mittel der Telefonanlage. Sie ist ab Werk aus. Wo Sie sie einschalten, sieht der Entwurf eine Ansage und eine Aufbewahrungsfrist vor.

Voicemail (geplant)

Voicemail nutzt die Mittel der Telefonanlage. Hinweise auf neue Nachrichten gehen per E-Mail über das vorhandene Gateway. Voicemail und Anrufliste finden Sie im Web-Interface.

Nebenstellen-Verwaltung (geplant)

Ein neues Werkzeug legt Nebenstellen und Trunks an und ändert sie. Es ersetzt die Masken der alten Verwaltungsoberfläche. Das ist die größte offene Aufgabe.

Technik & Stand

Die alte Verwaltungsoberfläche ist aus SecTepe.Comm entfernt. Sie war nie in Betrieb. Ihr Basis-Image war zudem aus dem öffentlichen Verzeichnis verschwunden. Die neue Lösung nutzt die Telefonanlage direkt, dazu unseren eigenen Dienst.

  • • Telefonanlage auf einen festen Stand im Quellcode festgelegt
  • • Basis: schlankes Debian (trixie-slim), per Prüfsumme festgelegt
  • • Signiertes Image mit Herkunftsnachweis (SLSA) und Schwachstellen-Scan
  • • SIP nur über den aktuellen Treiber, der alte bleibt aus
  • • Sprach-Codecs: G.722, A-law, μ-law
  • • SIP verschlüsselt über TLS ab Version 1.2

Stand heute

  • Die automatische Build-Strecke baut die Anlage und prüft den Start
  • Der Dienst baut, seine Logik ist getestet
  • Das Web-Interface kann das Screen-Pop-Fenster zeigen
  • Noch in keiner Installationsvorlage, auch nicht für Kubernetes

So funktioniert die Telefonie

SecTepe.Comm nutzt eine eigene Telefonanlage. Ein eigener Dienst verbindet die Anrufe mit Ihren anderen Anwendungen. Beide Teile sind gebaut und getestet. Sie stehen aber noch in keiner Installationsvorlage, auch nicht für Kubernetes.

Wie die Teile zusammenspielen

  • Die Telefonanlage übernimmt SIP und Sprache. Wir bauen sie aus dem Quellcode. Der Stand ist fest vorgegeben, die Basis ist ein schlankes Debian.
  • Der Wählplan gibt jeden Anruf sofort über die Steuerschnittstelle der Anlage an den Dienst weiter. Der Dienst entscheidet dann, was passiert.
  • Die Steuerschnittstelle ist nur intern auf dem Server erreichbar (Loopback). Von außen kommt niemand an sie heran.
  • Tischtelefone nutzen SIP über TLS auf Port 5061. Die Sprache ist mit SRTP verschlüsselt. Unverschlüsseltes SIP über UDP 5060 gibt es nur für zwei Fälle. Erstens für Amtsleitungen, die nichts anderes können. Zweitens für Geräte im eigenen Netz.

Was der Dienst leistet

  • Click-to-Dial: Sie klicken im Web-Interface auf eine Nummer. Zuerst klingelt Ihr eigenes Telefon, dann das Ziel.
  • Screen-Pop: Bei einem Anruf zeigt ein kleines Fenster die Nummer und, falls bekannt, den Namen. Es erscheint nur bei der Person, deren Telefon klingelt. Hat eine Nebenstelle keine Zuordnung, gibt es kein Fenster.
  • Anrufjournal: Der Dienst führt ein Journal der Anrufe. Jeder Eintrag hat ein Feld für den Mandanten. Die Anlage liefert den Mandanten erst in einer späteren Stufe.
  • Rufbereitschaft: Bei einem Alarm kann der Dienst die Bereitschaft anrufen. Das ist ab Werk aus. Er wählt nur Nummern von einer freigegebenen Liste.

Sicher voreingestellt

Die Anlage lädt nur Module, die in der Konfiguration namentlich stehen. Alles andere bleibt aus, auch der alte SIP-Treiber. Es gibt keinen anonymen Zugang. Unbekannte Anrufe werden beendet und nicht weitergeleitet. Das sperrt das typische Muster für Gebührenbetrug. Das Image enthält keine Passwörter. Ohne ein Passwort für die Steuerschnittstelle mit mindestens 20 Zeichen startet es nicht.

Technische Grundlage

SecTepe.Comm nutzt bewährte Open-Source-Bausteine: Asterisk 22 (Version 22.11.0) als Telefonanlage, gesteuert über dessen REST-Schnittstelle ARI. Die frühere Oberfläche FreePBX ist entfernt.

Häufige Fragen

Kann ich damit heute telefonieren? Nein. Nichts davon ist ausgerollt. Nebenstellen und Trunks fehlen noch.

Ist die Aufzeichnung aktiv? Nein, sie ist ab Werk aus. In Deutschland müssen beide Seiten zustimmen. Wo Sie sie einschalten, sieht der Entwurf eine Ansage und eine Aufbewahrungsfrist vor.

Was ist mit Nebenstellen, Warteschlangen und Voicemail? Das sind die nächsten Schritte beim Umbau. Nebenstellen und Amtsleitungen kommen aus einer neuen Verwaltung. Bis dahin nimmt die Anlage keine Anrufe an, denn niemand ist eingetragen.

Warum wurde die alte Verwaltungsoberfläche abgelöst? Sie war nur eine Oberfläche über der Telefonanlage. Die Schnittstellen für die Anbindung gehören zur Anlage selbst. Ohne die Oberfläche fällt eine ganze Schicht Software weg.

Ist Hochverfügbarkeit geplant? Nicht in diesem Plan. Dafür bräuchte es eine eigene Planung.

Interesse an der eigenen Telefonanlage?

Die Telefonie ist noch nicht verfügbar. Sagen Sie uns, was Sie brauchen. Wir besprechen mit Ihnen den Plan und den aktuellen Stand.

So arbeiten wir mit Ihnen zusammen

Wir wollen lange mit Ihnen arbeiten, nicht nur einmal liefern. Unser Weg hat vier Schritte. So wissen Sie stets, was als Nächstes kommt, wer was macht und was am Ende steht.

1. Erstes Gespräch, kostenlos

Wir lernen Ihre Lage und Ihre Ziele kennen. In 30 bis 45 Minuten prüfen wir, ob wir zu Ihnen passen. Wir zeigen Wege auf und klären Ihre Fragen.

2. Bestandsaufnahme

Wir prüfen, wo Sie heute stehen: bei Technik, Abläufen und Vorgaben. Sie bekommen eine Liste mit Stärken und Lücken, nach Dringlichkeit sortiert. Darauf baut unser Angebot auf.

3. Umsetzung mit festem Kontakt

Eine erfahrene Leitung führt Sie durch das Projekt. Es gibt klare Ziele, einen offenen Plan für Zeit und Kosten und jede Woche einen Stand. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und gehören Ihnen.

4. Betrieb und Prüfung

Nach dem Projekt bleiben wir an Ihrer Seite. Wir betreiben Systeme für Sie, prüfen sie in festen Abständen und behalten offene Punkte im Blick. Bei neuen Gefahren oder neuen Regeln melden wir uns von selbst.

Häufige Fragen

Diese Fragen hören wir oft im ersten Gespräch. Für alles andere schreiben Sie an hello@sectepe.de oder rufen Sie uns an.

Wie starten wir eine Zusammenarbeit mit SecTepe?
Jedes Projekt beginnt mit einem kostenlosen Gespräch. Danach bekommen Sie ein Angebot mit Aufwand, Zeitplan und Ergebnis. Auf Wunsch starten wir klein, mit einem Test. So lernen Sie uns kennen, bevor es richtig losgeht.
Für welche Firmen und Branchen arbeiten Sie?
Wir arbeiten für kleine und mittlere Firmen, für Teile großer Konzerne und für Betreiber kritischer Anlagen (KRITIS). Oft sind das Industrie, Handwerk, Gesundheit, Banken, Energie und Behörden. Der Kern ist der Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Arbeiten Sie vor Ort, remote oder hybrid?
Beides. Prüfungen, Beratung und die meisten Dienste laufen aus der Ferne, aus deutschen Rechenzentren. Für Workshops, Schulungen und Notfälle kommen wir vor allem in NRW, im Rheinland und im Ruhrgebiet zu Ihnen. Wenn nötig, fahren wir auch weiter.
Nach welchen Normen arbeiten Sie?
Wir arbeiten nach ISO 27001:2022, BSI IT-Grundschutz, TISAX, B3S KRITIS, NIS2 und DORA und nach den Regeln einzelner Branchen. Unsere Methoden stützen sich auf bekannte Rahmenwerke wie NIST CSF, MITRE ATT&CK, OWASP und OSSTMM. Wir wählen sie je nach Projekt.
Wie schützen Sie die Vertraulichkeit meiner Daten?
Durch Vertrag und durch Technik. Vor jedem Projekt unterschreiben beide Seiten eine Pflicht zur Geheimhaltung. Ihre Daten bleiben in deutschen Rechenzentren. Jeder Zugriff braucht eine Anmeldung mit zweitem Faktor und wird einzeln geprüft. Unser ganzes Team ist per Vertrag und nach DSGVO zum Schweigen verpflichtet.