SecTepe SnapScan– Schwachstellenscanner und Angriffsflächen-Plattform
SnapScan zeigt, was Angreifer von Ihrem Unternehmen sehen. Die Plattform prüft Domains, Web-Anwendungen, APIs, Cloud-Konten und interne Netze. Jeder Befund kommt mit Evidenz und Hinweisen zur Behebung. Wir haben SnapScan selbst entwickelt und betreiben es selbst gehostet.
Demo anfragenAuf einen Blick
- Schwachstellenscan und Web-Recon
- External Attack Surface Management mit Change Detection
- API-Tests und authentifizierter DAST
- Cloud- und Kubernetes-Posture
- KI-gestützter Pentest
- Mapping auf BSI IT-Grundschutz und ISO 27001
Zwei Wege zu SnapScan
SnapScan gibt es in zwei Formen. Beide nutzen dieselben Scan-Engines und dasselbe Datenmodell.
Self-Service-Scan
Sie geben Name, E-Mail und Domain ein und weisen Ihre Berechtigung nach. Danach läuft der Website-Sicherheitscheck automatisch. Sie erhalten einen White-Label-Report mit Executive Summary, Risikobewertung, CVE- und CWE-Referenzen und Hinweisen zur Behebung. Eine E-Mail meldet, wenn der Report fertig ist.
Mehrmandantenfähige Plattform
Für Sicherheitsteams und Dienstleister: eine Operator-Konsole mit Rollen (Viewer, Operator, Admin, Owner), Engagements, Asset-Inventar, geplanten Scans und Findings-Verwaltung. Jeder Mandant hat einen eigenen Kill-Switch, der alle neuen Scans und laufenden Operationen stoppt.
Scan-Engines
Pro Scan wählen Sie eine Engine. Sie reichen vom passiven Blick von außen bis zum geprüften Nachtest eines einzelnen Befunds.
Passiv und OSINT
Ein nicht-intrusiver Snapshot dessen, was öffentlich sichtbar ist. Er sieht nur, was ein Browser ohnehin sieht.
Schwachstellenscan
Ein vollständiger Lauf über bekannte Schwachstellen-Signaturen aller Schweregrade, ohne aktive Angriffe.
Web-Recon
Subdomains, Web-Dienste und offene Ports finden. In drei Tiefen: schnell in Minuten, normal oder tief mit aktiven Tests.
API und authentifizierter DAST
Header, CORS, Cookie-Flags und offene API-Beschreibungen prüfen. Mit Login testet SnapScan auch Zugriffskontrolle und CSRF, nur innerhalb eines Engagements.
Cloud und Kubernetes
Von außen: offene Buckets, verwaiste DNS-Einträge, Subdomain-Takeover. Von innen: Konten in AWS, Azure und GCP sowie Kubernetes-Cluster gegen CIS-Kataloge, read-only.
KI-gestützter Pentest
Ein KI-Agent klärt auf, bildet Hypothesen und dokumentiert, wie Befunde zusammenhängen. Auf Wunsch kombiniert mit Web-Recon.
Retest
Ein Klick prüft genau einen Befund erneut. Das Ergebnis lautet: weiterhin vorhanden, nicht mehr beobachtet oder nicht eindeutig.
Interne Runner
Ein Runner im Kundennetz, als Docker-Image oder gehärtete Appliance. Er erhält einen signierten Scope und lehnt Ziele außerhalb davon lokal ab.
On-Host-Agent
Ein lokales Sprachmodell schlägt nächste Schritte auf einem Host vor. Ausgeführt wird nur, was ein Mensch in der Konsole einzeln freigibt.
Befunde, die sich bearbeiten lassen
Jeder Befund ist ein eigener Datensatz mit Schweregrad, CVE und CVSS, Host und Status. Der Status wechselt von offen über verifiziert bis behoben, akzeptiert oder Fehlalarm. Wiederholte Scans erzeugen keine Duplikate. SnapScan merkt sich, wann ein Befund zuerst und zuletzt gesehen wurde.
- Evidenz als gehashtes Artefakt, zum Beispiel Erkennungszeile, Transcript oder Screenshot
- Anreicherung mit CISA KEV und EPSS, damit Sie zuerst beheben, was tatsächlich ausgenutzt wird
- Change Detection: ein Diff, was sich zwischen zwei Scans an Ihrer Angriffsfläche geändert hat
- Security-Rating und Exposure-Score je Ziel
- Geplante Wiederhol-Scans im Takt von einer Stunde bis 90 Tagen, Standard ist wöchentlich
So wird aus einem einzelnen Scan ein laufendesAttack Surface Management. Wie die Schleife aus Erfassen, Prüfen und Priorisieren funktioniert, beschreibt unser Beitrag zuCTEM in SnapScan.
Compliance-Mapping auf BSI und ISO 27001
SnapScan ordnet jeden Befund über seine Kategorie passenden Bausteinen desBSI IT-Grundschutz und Controls ausISO/IEC 27001:2022 Annex A zu. Eine SQL-Injection landet etwa bei APP.3.1 (Webanwendungen) und A.8.26, eine veraltete Komponente bei OPS.1.1.3 (Patch- und Änderungsmanagement) und A.8.8.
Damit sprechen die Ergebnisse die Sprache Ihres ISMS und Ihrer Audits. Die Zuordnung ist ein Hinweis für Priorisierung und Nachweise. Sie ist keine formale Aussage über eine Zertifizierung.
Autorisierung vor Automatisierung
SnapScan scannt nur Ziele, für die eine Berechtigung vorliegt. Im Self-Service-Scan gilt das über den Abgleich der E-Mail-Domain oder einen DNS-TXT-Nachweis. Auf der Plattform ist ein Engagement die Hülle für alle Operationen. Es legt fest:
- Scope aus externen Domains, internen Netzbereichen und ausgeschlossenen Hosts
- Rules of Engagement, etwa die maximale Intensität
- Zeitfenster und Vertragsreferenz der Beauftragung
- Kill-Switch als Not-Aus und einen Audit-Trail, der nur ergänzt werden kann
Aktive Verifikation von Schwachstellen ist standardmäßig aus. Sie ist nur möglich, wenn das Engagement sie ausdrücklich erlaubt (Opt-in), und sie ist abgestuft. Die mildeste Stufe belegt eine Lücke ohne Befehlsausführung. Weitergehende Stufen verlangen ein zweites Opt-in. Mehr dazu im Beitrag zuActive Exploitation und Rapid-Response.
Rechtlicher Hinweis: Scans und Pentests erfolgen nur mit Berechtigung des Inhabers der geprüften Systeme. Das Scannen fremder Systeme ohne Erlaubnis kann strafbar sein.
Integrationen
- SARIF 2.1.0 für GitHub Code Scanning und Azure DevOps
- MCP-Server (read-only) für SOAR, Ticketing und KI-Agenten, mit KEV, EPSS und Beweis-Flag je Befund. Siehe MCP-Findings-Export
- Rapid-Response: Erscheint eine neue kritische CVE, testet ein Aufruf alle Ziele eines Engagements gezielt nach
- Reports als White-Label-HTML und Markdown, Benachrichtigung per E-Mail
Datenhoheit
- EU-souverän und selbst gehostet
- Betrieb durch uns oder bei Ihnen, als Container oder Appliance
- Zugangsdaten verschlüsselt (AES-256-GCM)
- Offline-Lizenzen für selbst betriebene Runner und Appliances
SnapScan und unsere Pentest-Leistungen
Ein automatisierter Pentest ersetzt keinen manuellen. Business-Logik und kreative Angriffswege brauchen Menschen. Deshalb kombinieren wir beides: klassischePenetrationstestsdurch unsere Analyst:innen undPentest as a Serviceauf SnapScan dazwischen. Wie interne Tests mit dem Runner ablaufen, zeigt der Beitrag zuIn-Network-Runner und Appliance.
Häufige Fragen zu SnapScan
- Darf ich mit SnapScan jede Domain scannen?
- Nein. Sie scannen nur Domains, für die Sie berechtigt sind. Im Self-Service-Scan prüft SnapScan das vor dem Start: Passt Ihre E-Mail-Domain zur Ziel-Domain (keine Freemail-Adressen), geht es sofort los. Sonst weisen Sie die Domain per DNS-TXT-Eintrag nach. Auf der Plattform legt ein Engagement fest, welche Ziele in welchem Zeitfenster erlaubt sind. Alles außerhalb davon lehnt SnapScan ab.
- Was ist der Unterschied zwischen Schwachstellenscan und Pentest?
- Ein Schwachstellenscan sucht automatisch nach bekannten Lücken und Fehlkonfigurationen. Ein Pentest geht weiter: Er prüft, ob und wie sich Lücken tatsächlich ausnutzen und verketten lassen. SnapScan deckt beides ab, vom passiven Scan bis zum KI-gestützten Pentest. Einen manuellen Penetrationstest durch unsere Analyst:innen ersetzt das nicht, es ergänzt ihn zwischen den Terminen.
- Nutzt SnapScan Schwachstellen aktiv aus?
- Nicht standardmäßig. Aktive Verifikation ist nur möglich, wenn das Engagement sie ausdrücklich erlaubt. Sie ist abgestuft: Die mildeste Stufe belegt eine Lücke ohne jede Befehlsausführung, weitergehende Stufen verlangen ein zusätzliches Opt-in. Jeder Versuch wird protokolliert, ein Kill-Switch stoppt laufende Arbeit sofort.
- Wo liegen meine Daten?
- SnapScan ist selbst gehostet. Wir betreiben die Plattform selbst, oder Sie betreiben sie bei sich, als Container oder gehärtete Appliance. Zugangsdaten für Cloud-, Kubernetes- und DAST-Scans liegen verschlüsselt (AES-256-GCM) vor.
- Hilft SnapScan bei ISO 27001 und BSI IT-Grundschutz?
- Ja, als Nachweis-Baustein. SnapScan ordnet Befunde Bausteinen des BSI IT-Grundschutz und Controls aus ISO/IEC 27001:2022 Annex A zu. Diese Zuordnung ist ein Hinweis für Priorisierung und ISMS-Dokumentation, keine Zertifizierungsaussage.
- Wie bekomme ich Zugang?
- Sprechen Sie uns an. Wir zeigen Ihnen SnapScan in einer Demo und klären, ob der Self-Service-Scan, die Plattform oder unser Managed Service Pentest as a Service zu Ihnen passt.
SnapScan live sehen
Wir zeigen Ihnen einen Scan an einem Beispielziel und klären, welcher Einstieg zu Ihnen passt.
So arbeiten wir mit Ihnen zusammen
Wir sehen jedes Projekt als langfristige Partnerschaft, nicht als einmalige Lieferung. Unser Vorgehen hat vier klare Phasen. So wissen Sie immer, was als Nächstes passiert, wer wofür zuständig ist und welche Ergebnisse Sie erwarten.
1. Kostenloses Erstgespräch
Wir lernen Ihre Ausgangslage, Ihre Ziele und Ihre Rahmenbedingungen kennen. In 30 bis 45 Minuten prüfen wir, ob unsere Leistung zu Ihnen passt. Wir zeigen mögliche Wege auf und beantworten Ihre Fragen.
2. Strukturiertes Assessment
Wir erfassen den Ist-Zustand: technisch, organisatorisch und regulatorisch. Sie erhalten eine priorisierte Bewertung mit Stärken, Lücken und Handlungsfeldern. Sie ist die Grundlage für ein belastbares Angebot.
3. Umsetzung mit festem Ansprechpartner
Ein erfahrener Projektleiter führt Sie durch die Umsetzung. Es gibt klare Meilensteine, eine transparente Zeit- und Kostenplanung und einen wöchentlichen Status. Alle Ergebnisse werden dokumentiert und gehören Ihnen.
4. Kontinuierlicher Betrieb & Review
Nach dem Projekt begleiten wir Sie im Betrieb. Dazu gehören Managed Services, regelmäßige Reviews und die Verfolgung offener Maßnahmen. Wir melden uns auch von uns aus bei neuen Bedrohungen, neuen Vorgaben oder Technologiewechseln.