Attack Surface Management: Ihre Angriffsfläche im Blick
Wer Sie angreifen will, sucht zuerst von außen. Er findet alte Testseiten, vergessene Subdomains und offene Ports. SnapScan sucht genau dort, nur früher. Sie sehen, was neu ist, was sich geändert hat und was Sie zuerst beheben sollten.
Demo anfragenWarum Ihre Angriffsfläche ständig wächst
Die Angriffsfläche ist alles, was von Ihrem Unternehmen im Netz erreichbar ist. Das sind Domains, Webseiten, Dienste und Cloud-Speicher. Sie wächst oft ohne Plan. Eine Agentur stellt eine Kampagnenseite online. Ein Team testet einen Server und vergisst ihn.
External Attack Surface Management, kurz EASM, macht diese Fläche sichtbar. Es prüft sie immer wieder, nicht nur einmal im Jahr. Die Grundlagen erklärt unser Glossar zumAttack Surface Management. Hier geht es darum, was SnapScan dafür konkret tut.
So findet SnapScan Ihre Systeme
Passive Erkennung und OSINT
OSINT heißt: Wissen aus offenen, öffentlichen Quellen. SnapScan wertet diese Quellen aus und findet so Subdomains und Netzbereiche. Der passive Scan greift nichts an. Er sieht nur, was ein Browser ohnehin sieht.
Ein Inventar mit Freigabe
Jeder Fund landet im Asset-Inventar, also in Ihrer Liste aller Systeme. Ein neues Asset ist erst „entdeckt“. Gescannt wird es erst, wenn Sie es freigeben. Was nicht Ihnen gehört, schließen Sie aus. SnapScan ordnet jedes Asset seinem Netzbetreiber zu und zeigt alles als Netzkarte.
Auch Cloud-Dienste von außen
Ohne Zugangsdaten erkennt SnapScan offene Cloud-Speicher und verwaiste DNS-Einträge. Ein verwaister Eintrag zeigt noch auf einen Dienst, den es nicht mehr gibt. Fremde könnten ihn übernehmen und unter Ihrem Namen Inhalte zeigen.
Änderungen erkennen statt suchen
Eine einmalige Liste veraltet schnell. Deshalb plant SnapScan Scans im festen Takt, von stündlich bis alle 90 Tage. Der Standard ist wöchentlich. Vor jedem Lauf prüft SnapScan, ob das Engagement aktiv ist und das Zeitfenster passt.
- Change Detection: Ein Vergleich zeigt, was seit dem letzten Scan neu ist und was fehlt.
- Exposure-Score: Jedes Ziel bekommt eine Bewertung. So sehen Sie auf einen Blick, wo es brennt.
- Keine Duplikate: Ein Befund bleibt ein Datensatz. SnapScan merkt sich, wann er zuerst und zuletzt auftrat.
Die Schleife aus Erfassen, Prüfen und Priorisieren beschreibt unser Beitrag zuCTEM in SnapScan.
Zuerst beheben, was wirklich ausgenutzt wird
Nicht jede Lücke ist gleich dringend. SnapScan reichert Befunde mit zwei Quellen an. Der CISA-KEV-Katalog listet Lücken, die Angreifer bereits nutzen. EPSS schätzt, wie wahrscheinlich ein Angriff in nächster Zeit ist. Ihr Team arbeitet so zuerst die Punkte ab, die wirklich zählen.
Erscheint eine neue kritische Lücke, hilft Rapid-Response. Ein Aufruf testet alle Ziele eines Engagements gezielt auf genau diese Lücke. Scope und Zeitfenster prüft SnapScan dabei für jedes Ziel.
Nur mit Berechtigung
SnapScan prüft nur Ziele, für die Sie berechtigt sind. Passt Ihre E-Mail-Domain zur Ziel-Domain, geht es sofort los. Freemail-Adressen zählen nicht. Sonst weisen Sie die Domain per DNS-TXT-Eintrag nach. Auf der Plattform legt ein Engagement Scope, Zeitfenster und Kill-Switch fest.
Rechtlicher Hinweis: Scans erfolgen nur mit Berechtigung des Inhabers der geprüften Systeme. Das Scannen fremder Systeme ohne Erlaubnis kann strafbar sein.
Häufige Fragen zum Attack Surface Management
- Was ist External Attack Surface Management (EASM)?
- EASM heißt: Sie erfassen laufend alles, was Ihr Unternehmen im Internet zeigt. Dazu zählen Domains, Subdomains, Web-Dienste und offene Ports. Danach prüfen Sie diese Systeme regelmäßig auf Lücken. SnapScan erledigt beides auf einer Plattform.
- Stört die passive Erkennung unseren Betrieb?
- Nein. Die passive Erkennung nutzt nur öffentliche Quellen. Sie sieht nur, was ein Browser ohnehin sieht. Aktivere Scans laufen erst, wenn ein Engagement sie für ein Ziel erlaubt.
- Wie oft sollte die Angriffsfläche geprüft werden?
- Das legen Sie selbst fest. SnapScan plant Scans im Takt von einer Stunde bis 90 Tagen. Ohne eigene Wahl läuft der Scan wöchentlich. So fällt ein neu gestarteter Server spätestens beim nächsten Lauf auf.
- Darf ich jede Domain überwachen?
- Nein. Sie überwachen nur Domains, für die Sie berechtigt sind. Den Nachweis führen Sie über Ihre E-Mail-Domain oder einen DNS-TXT-Eintrag. Auf der Plattform legt ein Engagement Ziele und Zeitfenster fest. Alles außerhalb lehnt SnapScan ab.
Ihre Angriffsfläche live sehen
Wir zeigen Ihnen SnapScan an einem Beispielziel. Danach wissen Sie, wie EASM bei Ihnen aussehen kann.
Demo anfragenSo arbeiten wir mit Ihnen zusammen
Wir wollen lange mit Ihnen arbeiten, nicht nur einmal liefern. Unser Weg hat vier Schritte. So wissen Sie stets, was als Nächstes kommt, wer was macht und was am Ende steht.
1. Erstes Gespräch, kostenlos
Wir lernen Ihre Lage und Ihre Ziele kennen. In 30 bis 45 Minuten prüfen wir, ob wir zu Ihnen passen. Wir zeigen Wege auf und klären Ihre Fragen.
2. Bestandsaufnahme
Wir prüfen, wo Sie heute stehen: bei Technik, Abläufen und Vorgaben. Sie bekommen eine Liste mit Stärken und Lücken, nach Dringlichkeit sortiert. Darauf baut unser Angebot auf.
3. Umsetzung mit festem Kontakt
Eine erfahrene Leitung führt Sie durch das Projekt. Es gibt klare Ziele, einen offenen Plan für Zeit und Kosten und jede Woche einen Stand. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und gehören Ihnen.
4. Betrieb und Prüfung
Nach dem Projekt bleiben wir an Ihrer Seite. Wir betreiben Systeme für Sie, prüfen sie in festen Abständen und behalten offene Punkte im Blick. Bei neuen Gefahren oder neuen Regeln melden wir uns von selbst.