Enterprise-Auth mitFIDO2, SSO & eIDAS
Sichere Anmeldung und digitale Signaturen, wie größere Firmen sie brauchen. Beides steckt direkt in SecTepe.Core und hält sich an EU-Recht. Das reicht vom Hardware-Schlüssel über die zentrale Anmeldung bis zur qualifizierten Signatur nach eIDAS.
Das bekommen Sie
- Hardware-Schlüssel (FIDO2)
- Zentrale Anmeldung (SSO)
- Mehr-Faktor-Anmeldung
- eIDAS-Signaturen
- Automatische Benutzerverwaltung
- Audit-Logs
Funktionen im Überblick
Moderne Anmeldung, ein Login für alles und Signaturen, die vor Gericht halten. Alles in einer Lösung.
Hardware-Schlüssel
Melden Sie sich mit einem USB-Schlüssel wie YubiKey oder Nitrokey an. Das läuft über den Standard FIDO2 und hält Phishing stand.
Zentrale Anmeldung (SSO)
Ihre Leute melden sich mit dem Firmen-Login an. Binden Sie dazu Azure AD, Okta, ADFS und weitere Anmeldedienste per SAML 2.0 oder OIDC an. Ein Klick genügt.
Mehr-Faktor-Anmeldung nach Risiko
Die Anmeldung schätzt das Risiko ein. Nur wenn ein Login auffällt, fragt sie nach einem zweiten Nachweis.
eIDAS-Signaturen
Fortgeschrittene und qualifizierte elektronische Signaturen. Damit geben Sie Dokumente frei. Die Freigabe hält auch rechtlich.
Automatische Benutzerverwaltung
Über den Standard SCIM legt Ihr Anmeldedienst Benutzer von selbst an. Er hält sie aktuell und sperrt sie. Die Rollen kommen gleich mit.
Sitzungen steuern
Legen Sie genau fest, wie Sitzungen laufen. Sie können Sitzungen beenden. Und Sie bestimmen, wann eine Sitzung ohne Aktivität abläuft.
Ihre Vorteile
Zero Trust heißt: Jeder Zugriff wird geprüft, niemand gilt von vornherein als vertrauenswürdig. So eine Anmeldung senkt das Risiko durch Phishing deutlich. Mit eIDAS-Signaturen laufen Ihre Freigaben rechtssicher ab. Beides ist fest in SecTepe.Core eingebaut.
- Anmeldung, die Phishing standhält
- Ein Login für alles über den Anmeldedienst Ihrer Firma
- Dokumente rechtssicher signieren nach eIDAS
- Eintritte, Wechsel und Austritte laufen automatisch
- Lückenlose Audit-Logs für jede Anmeldung
Anwendungsfälle
Zero-Trust-Einführung
Für jeden Zugriff mit hohen Rechten ist ein Hardware-Schlüssel Pflicht. Er hält Phishing stand.
Zentrale Anmeldung einführen
Binden Sie Azure AD, Okta oder ADFS an. In wenigen Stunden läuft es im echten Betrieb.
Rechtssichere Freigaben
Sie bestätigen Audit-Berichte, Verträge und Policies mit einer eIDAS-Signatur. So hält die Freigabe rechtlich.
Automatisches Offboarding
Verlässt jemand Ihr Team, sperrt die Benutzerverwaltung sofort den Zugriff.
So funktioniert Enterprise-Auth in der Praxis
Anmeldung, Benutzerabgleich und Signaturen laufen direkt in SecTepe.Core. Jede Einstellung gehört zu genau einem Mandanten. Ein Anmeldedienst entscheidet also nie über den Zugang zu einem anderen Mandanten.
Aufbau
- Passwort plus Einmal-Code (TOTP) aus einer Authenticator-App. Ein schon genutzter Code wird abgelehnt.
- Passkeys nach den Standards WebAuthn und FIDO2. Jede Person verwaltet ihre eigenen Schlüssel.
- Single Sign-on per SAML 2.0 oder OIDC. Vorlagen gibt es für Azure AD, Okta und Google Workspace. Andere Anmeldedienste binden Sie über die allgemeine SAML- oder OIDC-Option an.
- Abgleich mit Active Directory und Entra ID. Gruppen lassen sich auf Rollen in Core abbilden.
- API-Schlüssel für Dienstkonten, etwa für KI-Agenten. Ein Schlüssel gilt nur für einen Mandanten. Ohne Rolle hat er keine Rechte.
Typische Einsatzszenarien
Admins absichern: Eine Sicherheitsrichtlinie pro Mandant kann MFA für alle oder nur für Admins verlangen. Für Admins kann sie zusätzlich einen Passkey fordern. Neue Konten haben dafür standardmäßig 30 Tage Zeit. Core zeigt Ihnen, wer die Regeln noch nicht erfüllt.
Anmeldedienst anbinden: Nur Mandanten-Admins legen SSO-Konfigurationen an. Jede neue Konfiguration ist zuerst abgeschaltet. Sie testen die Verbindung und schalten sie danach frei. Beim ersten Login kann Core das Konto selbst anlegen. Die Login-Seite zeigt den SSO-Knopf passend zur Domain, die jemand aufruft.
Austritte abbilden: Core gleicht Benutzer aus AD oder Entra ID ab. Ist das automatische Sperren aktiv, sperrt Core Konten, die im Verzeichnis fehlen.
Freigaben signieren: Signaturanfragen laufen über einen Anbieter Ihrer Wahl. Neben dem internen Anbieter gibt es Anbindungen für D-Trust und DocuSign. Mehrere Personen unterschreiben nacheinander oder parallel.
Betrieb und Datenhoheit
Sie betreiben Core selbst, in Containern oder auf Kubernetes. Core verschlüsselt die Geheimnisse für Einmal-Codes einzeln. Das gilt auch für die Zugangsdaten der Signaturanbieter. Von Backup-Codes und API-Schlüsseln speichert Core nur einen nicht umkehrbaren Fingerabdruck (Hash).
Häufige Fragen
Was tun, wenn das Handy mit der Authenticator-App weg ist? Jede Person erhält beim Einrichten zehn Backup-Codes. Jeder Code gilt nur einmal. Außerdem kann ein Admin mit Benutzerverwaltung die MFA zurücksetzen.
Welche Signaturstufen gibt es? Core kennt die eIDAS-Stufen einfach, fortgeschritten und qualifiziert. Für qualifizierte Signaturen binden Sie einen Vertrauensdienst wie D-Trust an.
Wird jede SSO-Anmeldung protokolliert? Ja. Core schreibt jede SAML- und OIDC-Anmeldung in ein Audit-Log. Dort stehen Erfolg oder Fehler, der Anbieter und die E-Mail-Adresse.
Bereit für Enterprise-Auth?
Testen Sie in SecTepe.Core eine moderne Anmeldung, die Phishing standhält. Und Signaturen, die rechtlich halten.
So arbeiten wir mit Ihnen zusammen
Wir wollen lange mit Ihnen arbeiten, nicht nur einmal liefern. Unser Weg hat vier Schritte. So wissen Sie stets, was als Nächstes kommt, wer was macht und was am Ende steht.
1. Erstes Gespräch, kostenlos
Wir lernen Ihre Lage und Ihre Ziele kennen. In 30 bis 45 Minuten prüfen wir, ob wir zu Ihnen passen. Wir zeigen Wege auf und klären Ihre Fragen.
2. Bestandsaufnahme
Wir prüfen, wo Sie heute stehen: bei Technik, Abläufen und Vorgaben. Sie bekommen eine Liste mit Stärken und Lücken, nach Dringlichkeit sortiert. Darauf baut unser Angebot auf.
3. Umsetzung mit festem Kontakt
Eine erfahrene Leitung führt Sie durch das Projekt. Es gibt klare Ziele, einen offenen Plan für Zeit und Kosten und jede Woche einen Stand. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und gehören Ihnen.
4. Betrieb und Prüfung
Nach dem Projekt bleiben wir an Ihrer Seite. Wir betreiben Systeme für Sie, prüfen sie in festen Abständen und behalten offene Punkte im Blick. Bei neuen Gefahren oder neuen Regeln melden wir uns von selbst.
Häufige Fragen
Diese Fragen hören wir oft im ersten Gespräch. Für alles andere schreiben Sie an hello@sectepe.de oder rufen Sie uns an.
- Wie starten wir eine Zusammenarbeit mit SecTepe?
- Jedes Projekt beginnt mit einem kostenlosen Gespräch. Danach bekommen Sie ein Angebot mit Aufwand, Zeitplan und Ergebnis. Auf Wunsch starten wir klein, mit einem Test. So lernen Sie uns kennen, bevor es richtig losgeht.
- Für welche Firmen und Branchen arbeiten Sie?
- Wir arbeiten für kleine und mittlere Firmen, für Teile großer Konzerne und für Betreiber kritischer Anlagen (KRITIS). Oft sind das Industrie, Handwerk, Gesundheit, Banken, Energie und Behörden. Der Kern ist der Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
- Arbeiten Sie vor Ort, remote oder hybrid?
- Beides. Prüfungen, Beratung und die meisten Dienste laufen aus der Ferne, aus deutschen Rechenzentren. Für Workshops, Schulungen und Notfälle kommen wir vor allem in NRW, im Rheinland und im Ruhrgebiet zu Ihnen. Wenn nötig, fahren wir auch weiter.
- Nach welchen Normen arbeiten Sie?
- Wir arbeiten nach ISO 27001:2022, BSI IT-Grundschutz, TISAX, B3S KRITIS, NIS2 und DORA und nach den Regeln einzelner Branchen. Unsere Methoden stützen sich auf bekannte Rahmenwerke wie NIST CSF, MITRE ATT&CK, OWASP und OSSTMM. Wir wählen sie je nach Projekt.
- Wie schützen Sie die Vertraulichkeit meiner Daten?
- Durch Vertrag und durch Technik. Vor jedem Projekt unterschreiben beide Seiten eine Pflicht zur Geheimhaltung. Ihre Daten bleiben in deutschen Rechenzentren. Jeder Zugriff braucht eine Anmeldung mit zweitem Faktor und wird einzeln geprüft. Unser ganzes Team ist per Vertrag und nach DSGVO zum Schweigen verpflichtet.