Interne Netze prüfen, mit klaren Grenzen
Viele Angriffe beginnen außen und enden innen. Ein Klick auf eine Phishing-Mail genügt, und jemand ist im Netz. SnapScan zeigt, was er dort finden würde. Sie bestimmen dabei genau, was geprüft wird und wann.
Demo anfragenDrei Wege ins interne Netz
Der In-Network-Runner
Der Runner ist ein kleiner Prüf-Agent in Ihrem Netz. Er läuft als Container auf einem Linux-Server. Zum Start dient ein Einmal-Schlüssel, der nach 24 Stunden verfällt. Danach erhält der Runner einen signierten Scope. Ziele außerhalb davon lehnt er selbst ab, auch wenn ein Befehl sie verlangt.
Die gehärtete Appliance
Sie wollen keinen eigenen Host pflegen? Dann nutzen Sie die Appliance. Das ist eine fertige virtuelle Maschine auf Basis von Ubuntu 24.04 LTS. Sie läuft auf gängigen Hypervisoren. Jedes Abbild ist signiert. Offen ist nur SSH, es gibt keine Web-Oberfläche. Für selbst betriebene Runner gibt es Offline-Lizenzen.
Der On-Host-Agent
Manchmal geht es um einen einzelnen Server. Dort läuft der On-Host-Agent. Ein kleines Sprachmodell auf dem Host schlägt nächste Prüfschritte vor. Ausgeführt wird nur, was ein Mensch in der Konsole Befehl für Befehl freigibt. Es gibt keinen Autopiloten. Jeder Schritt landet im Audit-Trail.
Das Engagement setzt die Regeln
Ein Engagement ist der Rahmen jeder Prüfung. Es ist wie ein Auftrag mit klaren Grenzen. SnapScan prüft diese Grenzen für jedes einzelne Ziel.
- Scope: interne Netzbereiche, externe Domains und ausgeschlossene Hosts.
- Regeln: etwa die höchste erlaubte Intensität der Tests.
- Zeitfenster: Start, Ende und die Vertragsreferenz der Beauftragung.
- Kill-Switch: ein Not-Aus, der laufende Arbeit sofort stoppt.
- Audit-Trail: ein Protokoll, das nur ergänzt, aber nie geändert werden kann.
Was außerhalb von Scope oder Zeitfenster liegt, lehnt SnapScan ab.
Aktive Tests nur, wenn Sie es wollen
Ein Scan findet mögliche Lücken. Ob eine Lücke wirklich ausnutzbar ist, zeigt erst ein aktiver Test. Diese Verifikation ist bei SnapScan standardmäßig aus. Sie schalten sie pro Engagement bewusst ein.
Die Tests sind gestuft. Die mildeste Stufe belegt eine Lücke, ohne einen Befehl auf dem Ziel auszuführen. Weitergehende Stufen brauchen ein zweites Opt-in. Auch Prüfungen rund um Active Directory laufen nur mit ausdrücklicher Freigabe. Jeder Versuch wird protokolliert.
Wie das im Alltag abläuft, zeigt der Beitrag zuIn-Network-Runner und Appliance. Lieber ohne eigenen Aufwand? MitPentest as a Servicebetreiben wir SnapScan für Sie. Für Tiefe sorgen unseremanuellen Penetrationstests.
Rechtlicher Hinweis: Scans und Pentests erfolgen nur mit Berechtigung des Inhabers der geprüften Systeme. Das Prüfen fremder Systeme ohne Erlaubnis kann strafbar sein.
Häufige Fragen zum internen Scan
- Was braucht ein interner Schwachstellenscan bei uns?
- Sie brauchen einen Runner in Ihrem Netz. Das ist entweder ein Container auf einem Linux-Server oder unsere fertige Appliance als virtuelle Maschine. Der Runner baut die Verbindung zur Plattform selbst nach außen auf. Dazu kommt ein aktives Engagement.
- Ist ein automatisierter Pentest dasselbe wie ein manueller?
- Nein. Ein automatisierter Pentest prüft regelmäßig und in großer Breite. Business-Logik und kreative Angriffswege brauchen aber Menschen. Wir empfehlen beides: manuelle Penetrationstests und SnapScan für die Zeit dazwischen.
- Kann SnapScan in unserem Netz Schaden anrichten?
- Aktive Verifikation ist standardmäßig aus. Sie läuft nur, wenn das Engagement sie ausdrücklich erlaubt. Die mildeste Stufe belegt eine Lücke ohne Befehlsausführung. Weitere Stufen verlangen ein zweites Opt-in. Ein Kill-Switch stoppt jederzeit alles.
- Was passiert, wenn das Zeitfenster endet?
- Der Runner prüft regelmäßig, ob er noch arbeiten darf. Läuft das Engagement ab oder drückt jemand den Kill-Switch, beendet er sich selbst. Operationen außerhalb des Zeitfensters lehnt SnapScan ab.
Ihr internes Netz prüfen lassen
Wir zeigen Ihnen Runner, Engagement und Kill-Switch in einer Demo. Danach planen wir den ersten Lauf.
Demo anfragenSo arbeiten wir mit Ihnen zusammen
Wir wollen lange mit Ihnen arbeiten, nicht nur einmal liefern. Unser Weg hat vier Schritte. So wissen Sie stets, was als Nächstes kommt, wer was macht und was am Ende steht.
1. Erstes Gespräch, kostenlos
Wir lernen Ihre Lage und Ihre Ziele kennen. In 30 bis 45 Minuten prüfen wir, ob wir zu Ihnen passen. Wir zeigen Wege auf und klären Ihre Fragen.
2. Bestandsaufnahme
Wir prüfen, wo Sie heute stehen: bei Technik, Abläufen und Vorgaben. Sie bekommen eine Liste mit Stärken und Lücken, nach Dringlichkeit sortiert. Darauf baut unser Angebot auf.
3. Umsetzung mit festem Kontakt
Eine erfahrene Leitung führt Sie durch das Projekt. Es gibt klare Ziele, einen offenen Plan für Zeit und Kosten und jede Woche einen Stand. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und gehören Ihnen.
4. Betrieb und Prüfung
Nach dem Projekt bleiben wir an Ihrer Seite. Wir betreiben Systeme für Sie, prüfen sie in festen Abständen und behalten offene Punkte im Blick. Bei neuen Gefahren oder neuen Regeln melden wir uns von selbst.