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Mail Security Gateway
Phishing-Schutz

Phishing erkennen, bevor jemand klickt

Eine Mail vom „Chef“ mit einer eiligen Überweisung. Eine Rechnung von einer Domain, die fast wie Ihre Bank aussieht. Der Phishing-Schutz im Mail Security Gateway erkennt solche Tricks. Er warnt Ihre Mitarbeitenden und holt gefährliche Mails auch nach der Zustellung zurück.

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Wie der Gateway gefälschte Absender entlarvt

Phishing lebt von Täuschung. Der Absender sieht vertraut aus, ist es aber nicht. Der Gateway prüft darum jede eingehende Mail auf mehrere Arten von Spoofing.

Lookalike-Domains

Angreifer tauschen Buchstaben aus. Ein kyrillisches „а“ sieht aus wie ein lateinisches „a“. Der Gateway erkennt solche Zeichen, Punycode-Adressen und Tippfehler-Domains wie „paypai“. Er vergleicht sie mit Domains, denen Sie vertrauen. Diese Liste lernt er aus Ihrem eigenen Mailverkehr der letzten 90 Tage.

Gefälschte Anzeigenamen und CEO-Fraud

Oft stimmt nur der angezeigte Name. Da steht „Hans Müller“, die Adresse ist aber ein Freemail-Konto. Der Gateway meldet, wenn ein Anzeigename eine geschützte Person, eine bekannte Marke oder Ihre eigene Domain vorgibt. Das ist die typische Masche bei Business E-Mail Compromise (BEC), also Betrug mit gefälschten Geschäftsmails.

Auffälliges Absenderverhalten

Der Gateway merkt sich, wie sich bekannte Absender verhalten. Ändert ein langjähriger Partner plötzlich seinen Anzeigenamen? Oder fällt seine DMARC-Prüfung auf einmal durch? Dann schlägt die Verhaltensanalyse an. Sie ist ab Werk aus. Außerdem erkennt der Gateway DKIM-Replay: Eine echt signierte Mail wird über einen fremden Weg erneut verschickt.

QR-Code-Phishing (Quishing)

Manche Phishing-Mails verstecken den Link in einem QR-Code. Der Gateway liest QR-Codes in Bildanhängen aus und prüft die Adressen wie jeden anderen Link. Texterkennung (OCR) liest zudem Text, der als Bild verschickt wird.

KI-Bewertung des Inhalts

Manche Betrugsmails enthalten weder Link noch Anhang. Hier hilft ein Sprachmodell. Es liest den Text und erkennt Überweisungsbitten, Gutschein-Betrug oder gefälschte Freigabe-Anfragen für Apps. Gleiche Kampagnen bewertet es nur einmal. Stuft es eine zugestellte Mail später als gefährlich ein, kann der Gateway sie zurückholen.

Zusätzlich gibt es eine Prüfung direkt im Mailfluss. Sie schalten sie gesondert ein. Sie greift nur bei Mails mit verdächtigen Signalen, nicht bei sauberen Mails. Das Modell kann auf einem eigenen GPU-Server laufen. Mehr zum Prinzip lesen Sie im Glossar unterKI-Phishing-Erkennung.

Warnen, melden, zurückholen

Warnbanner mit Melde-Link

Nicht jede verdächtige Mail muss in die Quarantäne. Wird sie zugestellt, setzt der Gateway einen sichtbaren Warnhinweis über den Text. Auf Wunsch enthält er einen Link zum Melden. Signierte oder verschlüsselte Mails bleiben unverändert. Der Banner ist ab Werk aus.

Phishing melden per Add-on

Ein Add-on für den Mail-Client fügt den Button „Phishing melden“ hinzu. Ein Klick leitet die geöffnete Mail an eine interne Meldeadresse weiter. Der Gateway prüft Links, Absender und Anhänge. Danach bekommt der Melder eine Antwort in einfachem Deutsch: schädlich, verdächtig oder unauffällig. Übungsmails aus einerPhishing-Simulationerkennt er als solche. Das Add-on liest nur die geöffnete Mail und sendet keine Telemetrie.

Rückruf zugestellter Mails

Manchmal fällt ein Angriff erst Stunden später auf. Dann holt der Gateway die Mail aus allen Postfächern zurück. Auch Links prüft er auf Wunsch beim Klick erneut. Verdächtige Seiten öffnet ein abgeschotteter Browser und hält einen Screenshot fest. Die Link-Umschreibung ist ab Werk aus.

Häufige Fragen zum Phishing-Schutz

Erkennt der Phishing-Schutz auch CEO-Fraud ohne Link und Anhang?
Ja, in vielen Fällen. Der Gateway prüft den Anzeigenamen gegen geschützte Personen wie Geschäftsführung oder Finanzleitung. Ist ein Sprachmodell angebunden, bewertet es zusätzlich den Text, etwa eine eilige Bitte um Überweisung oder Gutscheinkarten.
Was passiert mit einer Phishing-Mail, die schon im Postfach liegt?
Der Gateway sucht sie in allen Postfächern und verschiebt sie in die Quarantäne. Das nennt sich Zero-hour Auto Purge. Nach einer bestätigten Meldung kann das auch automatisch passieren. Diese Automatik ist ab Werk aus.
Muss der Mailtext für die KI-Bewertung das Haus verlassen?
Nein. Sie können das Sprachmodell auf einem eigenen GPU-Server betreiben. Dann bleibt der Mailtext im eigenen Netz. Die Prüfung direkt im Mailfluss schalten Sie zudem gesondert ein.
Welche Funktionen sind ab Werk eingeschaltet?
Warnbanner, Link-Umschreibung, Verhaltensanalyse und automatische Bereinigung sind ab Werk aus. So schalten Sie den Schutz Schritt für Schritt zu und sehen vorher, was er bewirkt.

Phishing-Schutz an Ihrem Mailfluss testen

Wir zeigen Ihnen, was der Gateway in Ihren Mails findet, und planen mit Ihnen die ersten Schritte.

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So arbeiten wir mit Ihnen zusammen

Wir wollen lange mit Ihnen arbeiten, nicht nur einmal liefern. Unser Weg hat vier Schritte. So wissen Sie stets, was als Nächstes kommt, wer was macht und was am Ende steht.

1. Erstes Gespräch, kostenlos

Wir lernen Ihre Lage und Ihre Ziele kennen. In 30 bis 45 Minuten prüfen wir, ob wir zu Ihnen passen. Wir zeigen Wege auf und klären Ihre Fragen.

2. Bestandsaufnahme

Wir prüfen, wo Sie heute stehen: bei Technik, Abläufen und Vorgaben. Sie bekommen eine Liste mit Stärken und Lücken, nach Dringlichkeit sortiert. Darauf baut unser Angebot auf.

3. Umsetzung mit festem Kontakt

Eine erfahrene Leitung führt Sie durch das Projekt. Es gibt klare Ziele, einen offenen Plan für Zeit und Kosten und jede Woche einen Stand. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und gehören Ihnen.

4. Betrieb und Prüfung

Nach dem Projekt bleiben wir an Ihrer Seite. Wir betreiben Systeme für Sie, prüfen sie in festen Abständen und behalten offene Punkte im Blick. Bei neuen Gefahren oder neuen Regeln melden wir uns von selbst.